Taliban

    Taliban bekräftigen Arbeitsverbot für Frauen bei NGOs

    Keystone-SDA
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    Afghanistan,

    Die Taliban bedrohen NGOs in Afghanistan mit Lizenzentzug, sollten sie weiterhin Frauen beschäftigen.

    Machtübernahme
    Seit ihrer Machtübernahme im August 2021 haben sie die Rechte von Frauen in Afghanistan systematisch beschnitten. - Keystone

    Die regierenden Taliban haben den in Afghanistan tätigen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) mit dem Entzug der Lizenz gedroht, falls sie Frauen beschäftigen. Das afghanische Wirtschaftsministerium bekräftigte damit ein bereits im Dezember 2022 verhängtes Verbot.

    Seit ihrer Rückkehr an die Macht im August 2021 haben die Islamisten die Rechte von Frauen in Afghanistan systematisch eingeschränkt. So dürfen Mädchen und Frauen nicht über die Primarschule hinaus Bildungseinrichtungen besuchen. Die international nicht anerkannte Regierung hatte zunächst gesagt, dies sei eine «vorübergehende Aussetzung» bis ein sicheres Umfeld für den Schulbesuch der Mädchen geschaffen sei.

    Frauenrechte unter Beschuss

    Doch seither hat sich nichts getan. Die Taliban behaupten, ihre Massnahmen seien nötig, um das Gesetz des Landes, die gesellschaftlichen Normen und die öffentliche Sicherheit aufrechtzuerhalten. Sie bestreiten zugleich, dass Frauenarbeit komplett verboten wäre. Ihn zufolge sind bisher fast 9.000 Arbeitsgenehmigungen erteilt worden.

    Anfang Dezember hatten die Taliban laut der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) Frauen auch die Ausbildung im medizinischen Bereich verboten. Nach Auskunft von Instituten wurden auch Ausbildungen zur Krankenschwester oder Hebamme «bis auf weiteres» eingestellt.

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    Kommentare

    User #3875 (nicht angemeldet)

    Wie viele Millionen hat der Bundesrat bereits für die NGO'S in Afghanistan bezahlt.

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