Südostasiens Gipfeltreffen beginnt in Singapur
Die Gemeinschaft Südostasiatischer Staaten (Asean) trifft sich an diesem Samstag für einen zweitägigen Gipfel. Die Themen umfassen den Korea-Konflikt, Chinas Streit mit mehreren Mitgliedsländern sowie die Flüchtlingskrise in Myanmar.

Das Wichtigste in Kürze
- In Singapur beginnt am Samstag ein zweitätiges Gipfeltreffen.
- Die Asean (Gemeinschaft Südostasiatischer Staaten) diskutiert dabei unter anderem über den Korea-Konflikt.
In Singapur beginnt an diesem Samstag ein zweitägiger Gipfel der Gemeinschaft Südostasiatischer Staaten (Asean). An dem Treffen nehmen Staats- und Regierungschefs aus insgesamt zehn Ländern teil. Zu den wichtigsten Themen gehören der Korea-Konflikt, der Streit mehrerer Mitgliedsländer mit China um Gebiete im Südchinesischen Meer sowie die Flüchtlingskrise in Myanmar. Dort sind mehr als 700 000 Muslime aus Angst vor Verfolgung durch das Militär ins Nachbarland Bangladesch geflohen.
Absage aus Malaysia
Allerdings nimmt die myanmarische Regierungschefin Aung San Suu Kyi an dem Treffen nicht teil. An ihrer Stelle kommt der neue Präsident Win Myint. Abgesagt hat auch Malaysias Premierminister Najib Razak, der sich im Wahlkampf befindet. In Malaysia wird am 9. Mai ein neues Parlament gewählt. Asean wurde 1967 von fünf Ländern gegründet. Inzwischen gehören der Gemeinschaft zehn Staaten an. Konkrete Beschlüsse werden in Singapur nicht erwartet.
Die Gruppe trifft sich zwei Mal im Jahr zu einem Gipfel. Zum zweiten Gipfel im November - ebenfalls in Singapur - werden auch Gäste eingeladen. Spekuliert wird darüber, dass dann auch US-Präsident Donald Trump dabei sein könnte.











