Südkoreas Leitindex erlebt stärksten Einbruch seit über zwei Jahren
Der südkoreanische Leitindex KOSPI ist nach der Ausweitung des Konflikts im Nahen Osten um mehr als sieben Prozent eingebrochen. Es war der stärkste Kursrückgang seit mehr als zwei Jahren. Anleger befürchten, dass ein andauernd hoher Rohölpreis die stark von der Halbleiterbranche abhängende Volkswirtschaft ausbremsen könnte.

Der Aktienkurs von Samsung Electronics, Südkoreas grösstem Unternehmen, fiel um knapp 10 Prozent. Der Kurs des Chipproduzenten SK Hynix brach um 11,5 Prozent ein. Die starken Abschläge in Südkorea dürften zum Teil auch darauf zurückzuführen sein, dass die Börsen am Montag wegen eines Feiertags geschlossen waren und die Verluste nun nachgeholt wurden.
Der stärker diversifizierte japanische Leitindex Nikkei 225 fiel um rund drei Prozent. Der Hang Seng Index in Hongkong gab um etwas mehr als ein Prozent nach.
Im Jahr 2025 zählte der südkoreanische Leitindex dank einer weltweit hohen Chip-Nachfrage zu den stärksten globalen Aktienmärkten des Jahres. Trotz des Kurseinbruchs liegt der KOSPI seit Jahresbeginn noch mehr als 34 Prozent im Plus.






