Mit einem Besuch der Tempelanlage von Borobudur beendet Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier heute seinen zweitägigen Staatsbesuch in Indonesien.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (M) wird durch die Tempelanlage Borobudur geführt. Der rund 1200 Jahre alte stufenförmige Tempel gilt als bedeutendstes buddhistisches Bauwerk auf Java und grösster buddhistischer Tempel der Welt.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (M) wird durch die Tempelanlage Borobudur geführt. Der rund 1200 Jahre alte stufenförmige Tempel gilt als bedeutendstes buddhistisches Bauwerk auf Java und grösster buddhistischer Tempel der Welt. - Bernd von Jutrczenka/dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat zum Abschluss seines Staatsbesuchs in Indonesien den berühmten Tempel Borobudur besucht.

Die 1200 Jahre alte Anlage ist der grösste buddhistische Tempel der Welt und seit 1991 Unesco-Weltkulturerbe.

Steinmeier liess sich unter anderem die Erhaltungsarbeiten an dem zwischen 780 bis 840 errichteten Bauwerk erklären, an denen sich Deutschland finanziell beteiligt. Das Erklimmen der verschiedenen Ebenen des Bauwerks geriet auch für ihn zur schweisstreibenden Angelegenheit.

An der Universität Gadjah Mada wollte der Bundespräsident später noch ein Gespräch über Ernährungssicherheit führen, die als Folge des Ukraine-Krieges in vielen Regionen der Welt gefährdet ist. Neben einem Treffen mit Sultan Hamengkubuwono X und Königin Hemas von Yogyakarta waren ausserdem ein Besuch des Nationalmuseums und ein Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern der Dorfgemeinschaft vorgesehen.

Steinmeier hatte zunächst zwei Tage lang Singapur und anschliessend Indonesien besucht. Nach einem Gespräch mit dessen Präsident Joko Widodo bekräftigte Steinmeier am Donnerstag die Bereitschaft Deutschlands und der EU, sich künftig stärker in der Region zu engagieren.

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