Explosion

    Sieben Tote bei Grubenunglück in Kolumbien

    Keystone-SDA
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    Kolumbien,

    Bei einem Grubenunglück in Kolumbien sind mindestens sieben Menschen gestorben. Es wird vermutet, dass Gaseinschlüsse die Explosion ausgelöst haben.

    Koumbien
    Nach dem Grubenunglück suchen Militärangehörigen nach Vermissten. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Bei einem Grubenunglück in Kolumbien sind sieben Menschen gestorben.
    • Bereits kurz nach der Explosion am Donnerstag wurden drei Leichen gefunden.
    • In Kolumbien kommt es häufig zu Grubenunglücken, bei einem im März starben 21 Personen.

    Bei einer Explosion in einer Kohlemine in Kolumbien sind sieben Menschen ums Leben gekommen. Wie der Chef der Feuerwehr in der Region Cundinamarca, Álvaro Farfán, mitteilte, wurden am Freitag die Leichen von vier vermissten Bergleuten gefunden. Kurz nach dem Unglück waren bereits drei Tote entdeckt worden.

    In der Kohlemine in dem Ort Cucunubá rund 90 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bogotá war es in der Nacht zum Donnerstag zu einer Explosion gekommen. Die Behörden vermuten, dass Gaseinschlüsse das Unglück verursachten.

    Kolumbien ist Lateinamerikas grösster Kohleproduzent. Grubenunglücke, sehr oft durch Gas-Explosionen hervorgerufen, kommen in dem südamerikanischen Land häufig vor. Betroffen sind insbesondere illegal betriebene Bergwerke. Mitte März waren bei einem Grubenunglück in der Nähe der Stadt Sutatausa in Cundinamarca 21 Menschen ums Leben gekommen.

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