Baby bei Bombenanschlägen in Kolumbien getötet

    Keystone-SDA
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    Kolumbien,

    In Kolumbien sind bei einer Serie von Anschlägen fünf Menschen ums Leben gekommen, darunter ein zwei Monate alter Säugling. Dies gab Präsident Abelardo de la Espriella auf der Plattform X bekannt. Der Staatschef des südamerikanischen Landes wies die Verantwortung für die «feigen Anschläge» den «Narco-Terroristen» zu, ohne diese näher zu definieren.

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    In Kolumbien ist ein Baby bei einem Bombenanschlag getötet worden. (Symbolbild) - keystone

    Zu dem folgenschwersten Attentat kam es in der Kleinstadt Planadas im zentral gelegenen Departamento Tolima. Dort gab es vier Todesopfer einschliesslich des Babys zu beklagen, wie die Regierung des Gliedstaates informierte. 18 Menschen seien verletzt und 177 Wohnhäuser beschädigt worden, als insgesamt drei Sprengkörper explodierten.

    Die Verantwortung für den «Terroranschlag (...) gegen die Zivilbevölkerung» sieht die Provinzregierung bei Dissidentengruppen der früheren Guerillaorganisation FARC: «Was in Planadas passiert ist, ist Terrorismus in Reinform durch die Mafiagruppen des illegalen Bergbaus und des Drogenhandels, die sich mit Armbinden als Revolutionäre tarnen», erklärte Gouverneurin Adriana Magali Matiz.

    Bei einem weiteren Anschlag in der Kleinstadt Algeciras (Departamento Huila) kam ein Polizist ums Leben, es gab zudem Verletzte unter Polizisten und Zivilisten, wie De la Espriella informierte. Weitere Anschläge wurden im Departement Cauca verübt.

    Der rechtsgerichtete Staatspräsident kündigte an, die «Ordnungskräfte zu verstärken und besondere Sicherheitsmassnahmen zu ergreifen, um neue Angriffe zu verhindern und die Kontrolle über die Gebiete zurückzugewinnen». Man werde «keinen Millimeter» zurückweichen.

    Bei seinem Amtsantritt Anfang August hatte De la Espriella ein hartes Durchgreifen gegen Drogenkartelle und Rebellengruppen angekündigt. In der Folge kam es zu mehreren Militäroperationen. Der Staatschef hatte erklärt, alle bewaffneten Gruppen als Terroristen behandeln zu wollen.

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