Ignazio Cassis ist von Afrika zurück. Als letzte Stationen seiner Reise besuchte er Senegal und Gambia.
Cassis Senegal
Ignazio Cassis ist zurück von seiner Afrikareise, die letzten Stationen waren Senegal und Gambia. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Aussenminister Ignazio Cassis hat seine Afrikareise abgeschlossen.
  • Die letzten Stationen waren der Senegal und - erstmals überhaupt - Gambia.
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Hauptziel der Afrika-Reise war die Vorstellung der Prioritäten und Ziele der sogenannten Mena- sowie der Subsahara-Strategie. Diese hat der Bundesrat kürzlich verabschiedet.

Im Zentrum der Gespräche standen die neuen Strategien. Mit denen will die Schweizer Aussenpolitik diplomatische, wirtschaftliche und entwicklungspolitische Instrumente in Nordafrika und der Subsahara besser aufeinander abstimmen.

Zum ersten Mal in Gambia

Am Samstag führte Ignazio Cassis in Gambia Gespräche mit Gambias Vizepräsidentin Isatou Touray und Innenminister Yankuba Sonko. Es handelte sich um den ersten offiziellen Besuch eines Schweizer Aussenministers in diesem Land. Dies teilte das Aussendepartement EDA am Samstag mit. Zum Abschluss seiner Reise besuchte Cassis das Institut für Tourismus und Gastgewerbe in Gambia sowie eine Gefängnisanlage in Banjul.

Ignazio Cassis in Senegal

Zuvor unterzeichnete er gemeinsam mit seiner senegalesischen Amtskollegin Aissata Tall Sall ein «Memorandum of Understanding» zur Kooperation beim Klimaschutz. Beide Länder erklären sich bereit, gemeinsam auf einen verstärkten Klimaschutz hinzuarbeiten.

Cassis Afrika Senegal
Bundesrat Cassis reist vom 7. bis 13. Februar 2021 zu offiziellen Besuchen nach Nord- und Westafrika, darunter Senegal und Gambia. - Keystone

In Dakar traf Ignazio Cassis sich zudem mit dem senegalesischen Präsidenten Macky Sall. Im Zentrum der Gespräche standen die Prioritäten der neuen Subsahara-Afrika-Strategie 2021–2024. Auch das Engagement der Schweiz in den Bereichen Berufsbildung und Digitalisierung im Senegal war Thema. Cassis besucht auch die Insel Gorée, Symbol der Erinnerung an den Sklavenhandel.

Auf dem Programm im Senegal standen auch Besuche bei Entwicklungsprojekten und Programmen mit Schweizer Beteiligung.

Vorherige Stationen: Algerien und Mali

Vor Senegal hatte der Schweizer Aussenminister in Mali Station gemacht. Dort traf er sich mit staatlichen Spitzenvertretern und Besuchen bei von der Schweiz unterstützten Projekten. Zudem gedenkte Cassis dort der 2020 getöteten Schweizerin Beatrix Stöckli.

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Bundesrat Ignazio Cassis, Mitte links, beim Treffen mit Algeriens Aussenminister Sabri Boukadoum. - keystone

Erste Station zu Beginn der Reise war Algerien gewesen. Dort hatte er mit Premierminister Abdelaziz Djerad und Aussenminister Sabri Boukadoum Regionen-übergreifende Herausforderungen besprochen. Darunter beispielsweise Frieden und Sicherheit in der Sahelzone, Migration und Menschenrechte. Und auch das Schicksal eines verhafteten Korrespondenten kam zur Sprache.

Begleitet wurde Cassis auf seiner Reise von Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter (Mitte/BL) und Nationalrat Nicolas Walder (Grüne/GE). Beides sind Mitglieder der Aussenpolitischen Kommission (APK) des Nationalrats.

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