Selbstmordanschlag auf Wahlkommission in Afghanistan fordert Toten
Die Parlamentswahl in Afghanistan war von blutigen Anschlägen mit zahlreichen Toten und Verletzten überschattet worden. Eine weitere Person wurde nun zum Opfer.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Taliban hatten zum Boykott der Parlamentswahl aufgefordert und mit Angriffen gedroht.
- Ein Attentäter sprengte sich an der Einfahrt zur unabhängigen Wahlkommission in die Luft.
Bei einem Selbstmordanschlag auf Mitarbeiter der afghanischen Wahlkommission ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Sechs weitere Menschen wurden nach Behördenangaben verletzt, als sich ein Attentäter am Montag an der Einfahrt zur unabhängigen Wahlkommission des Landes in der Hauptstadt Kabul in die Luft sprengte.
Nach der Parlamentswahl in Afghanistan werden derzeit Wahlurnen aus dem ganzen Land in die Zentrale der Wahlkommission in Kabul gebracht. Die Wahl war von blutigen Anschlägen mit zahlreichen Toten und Verletzten überschattet worden.
Die islamistischen Taliban hatten zum Boykott der Abstimmung aufgefordert und mit Angriffen gedroht. Bereits im Wahlkampf war es zu mehreren tödlichen Angriffen gekommen. Mindestens zehn der insgesamt mehr als 2500 Kandidaten wurden dabei getötet.












