Schwere Vorwürfe in Israel gegen deutsche Hilfsorganisation

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    Gegen die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) sind seitens Israel schwere Vorwürfe erhoben worden. Kritisiert wird eine «antisemitische Stimmung».

    Israel wirft der deutschen Hilfsorganisation GIZ eine «anti-israelische Stimmung» vor.
    Israel wirft der deutschen Hilfsorganisation GIZ eine «anti-israelische Stimmung» vor. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Israel erhebt schwere Vorwürfe gegen eine deutsche Hilfsorganisation.
    • Der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) wird eine «antisemitische» Haltung vorgeworfen.
    • Einige von der GIZ finanzierte Gruppen würden sogar Gewalt verherrlichen.

    «Derzeit gehen wir jedem einzelnen Fall nach», sagte eine Pressesprecherin der GIZ dazu am Mittwoch. «Es werden je nach Fall auch arbeitsrechtliche Konsequenzen erwogen.»

    In Israel sind schwere Vorwürfe gegen die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) erhoben worden. In Medienberichten und vonseiten der pro-israelischen Organisation NGO Monitor hiess es, innerhalb der GIZ herrsche eine anti-israelische und teilweise sogar antisemitische Atmosphäre. Diese Einschätzung basiert auf den Aussagen einer ehemaligen GIZ-Mitarbeiterin sowie auf Beiträgen angeblicher GIZ-Mitarbeiter im Nahen Osten in sozialen Netzwerken.

    «Derzeit gehen wir jedem einzelnen Fall nach», sagte eine Pressesprecherin der GIZ dazu am Mittwoch. «Es werden je nach Fall auch arbeitsrechtliche Konsequenzen erwogen.»

    «Anti-israelische Stimmung»

    Laut NGO Monitor stammten einige der Beiträge von GIZ-Repräsentanten, die für die Verteilung deutscher Gelder an palästinensische Nichtregierungsorganisationen verantwortlich seien. Unter den von der GIZ finanzierten Gruppen seien auch solche, die Gewalt verherrlichten.

    Die Ex-Mitarbeiterin, deren Gesicht nicht zu erkennen war, sagte dem israelischen Fernsehen am Dienstagabend, innerhalb der GIZ herrsche eine anti-israelische Stimmung. «Das ist ein generelles Problem, (...) es geht wirklich durch alle Ebenen, bis hoch zu Büroleiter und Abteilungsleiter.»

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