Schweizer soll Bub (14) vergewaltigt haben - verhaftet

    Keystone-SDA
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    Thailand,

    Auf der thailändischen Insel Phuket haben lokale Behörden einen Schweizer Staatsangehörigen wegen mutmasslicher Vergewaltigung verhaftet.

    Sexueller Übergriff
    Am Patong Beach soll sich der sexuelle Übergriff ereignet haben. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ein Schweizer Staatsangehöriger soll in Thailand einen 14-Jährigen sexuelle missbraucht haben.
    • Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten bestätigt die Verhaftung.
    • Der Vorfall ereignete sich am Patong Beach.

    Schocknachrichten aus Thailand: Ein Schweizer soll vor wenigen Tagen einen 14-Jährigen in eine Falle gelockt und sexuell missbraucht haben.

    Auf Nachfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bestätigte das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA), dass ein Schweizer in Thailand verhaftet wurde.

    Die Schweizer Botschaft in Bangkok stehe in Kontakt mit den Behörden. Sie unterstütze die betroffene Person im Rahmen des konsularischen Schutzes.

    Mutmasslicher sexueller Übergriff im Meer

    Der Vorfall habe sich am 10. Juli am Patong Beach ereignet, schrieb «20 Minuten» am Dienstag zuerst. Das Nachrichtenportal bezog sich dabei auf übereinstimmende thailändische Medienberichte, unter anderem jenen von «The Phuket News».

    Der mutmassliche Täter habe den 14-Jährigen um ein Foto gebeten und dessen Adresse erfragt. Danach habe er ihn als Kontakt auf dem Messaging-Dienst Line hinzugefügt. Anschliessend soll er den Jungen eingeladen haben, mit ihm im Meer schwimmen zu gehen. Dort soll es zum sexuellen Übergriff gekommen sein.

    gefängnis
    Der Schweizer wurde festgenommen. (Symbolbild) - pexels

    Die Mutter des Sohnes habe später am selben Tag Anzeige bei der lokalen Polizei eingereicht, hiess es weiter. Der Schweizer habe kurz darauf den Jungen angeschrieben und ihm ein gemeinsames Foto geschickt. Er wollte auch ein neues Treffen ausmachen.

    Am Montag sei der Schweizer von der Polizei verhaftet worden. Auf dem beschlagnahmten Handy und dem Laptop fanden die Ermittelnden Bilder des Jungen.

    Schweizer drohen bis zu 20 Jahre Haft

    Dem mutmasslichen Täter werden mehrere Delikte vorgeworfen: Entführung eines unter 15-Jährigen zu unzüchtigen Zwecken und Vergewaltigung eines unter 15-jährigen Kindes. Auch das Begehen einer unzüchtigen Handlung an einem unter 15 Jahre alten Kind werfen ihm die Behörden vor.

    Dem Schweizer drohen fünf bis 20 Jahre Haft. Eine zeitweise Freilassung gegen Kaution wurde ihm verweigert.

    Findest du, dass sexueller Missbrauch härter bestraft werden sollte?

    Gemäss den Medienberichten prüft die thailändische Einwanderungsbehörde rechtliche Schritte bezüglich des Aufenthaltsstatus des Schweizers und widerruft möglicherweise dessen Visum. In der Bevölkerung gelte der Schweizer als respektierte Führungskraft.

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