Das sagen die Nachbarn über den Rave-Verdächtigen
Die Nachbarn des mutmasslichen Schützen vom Aarauer Rave beschreiben ihn als «sehr zurückgezogen». Sie konnten sich nicht vorstellen, dass er Waffen besitzt.

Das Wichtigste in Kürze
- Ein 43-Jähriger aus Montsevelier JU wird verdächtigt, beim Aarauer Rave geschossen zu haben.
- Laut Nachbarn lebte er seit rund einem Jahr in dem kleinen Dorf.
- Er sei sehr zurückgezogen und sehr still gewesen.
Ein 43-jähriger Schweizer aus dem kleinen Dorf Montsevelier JU wurde nach den Schüssen beim Aarauer Rave festgenommen. Er stellte sich der Polizei und übergab drei Waffen. Viel ist über den Mann nicht bekannt.

Gegenüber «RTS» sprachen zwei Bewohner des Dorfes in der Nähe von Delémont über den Verdächtigen. Demnach lebt er erst seit rund einem Jahr dort im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses.
Nach der Festnahme am Montagmorgen wurde die Wohnung des Mannes durchsucht und die Türe versiegelt. Dafür waren mehrere Zivilfahrzeuge der Kantonspolizei Aargau nach Montsevelier gekommen.

Einer der beiden Bewohner erzählt, dass er dem Verdächtigen gelegentlich im Dorf begegnet sei. Der Mann sei «sehr zurückgezogen, sehr still» gewesen. «Ich hätte mir nie vorstellen können, dass dieser Mensch Waffen besass. Mir läuft es eiskalt den Rücken runter, wenn ich daran denke.»
Eine Tote, sechs Verletzte nach Amok beim Rave
In der Nacht von Samstag auf Sonntag eröffnete der Verdächtige das Feuer auf den Rave auf der Aarauer Pferderennbahn. Insgesamt 40 Schüsse feuerte der Mann ab. Die Polizei geht von einem Amoklauf aus, der Verdächtige hatte psychische Probleme.
Die in der Schweiz wohnhafte Italienerin Maria starb durch einen Schuss in ein Organ, wie die Polizei mitteilte. Sechs weitere Personen wurden verletzt, zwei befinden sich weiterhin im Spital.








