Aarau

    Das sagen die Nachbarn über den Rave-Verdächtigen

    Etienne Sticher
    Etienne Sticher

    Aarau,

    Die Nachbarn des mutmasslichen Schützen vom Aarauer Rave beschreiben ihn als «sehr zurückgezogen». Sie konnten sich nicht vorstellen, dass er Waffen besitzt.

    Montsevelier
    Nach den Schüssen beim Aarauer Rave wurde ein Mann aus Montsevelier festgenommen. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ein 43-Jähriger aus Montsevelier JU wird verdächtigt, beim Aarauer Rave geschossen zu haben.
    • Laut Nachbarn lebte er seit rund einem Jahr in dem kleinen Dorf.
    • Er sei sehr zurückgezogen und sehr still gewesen.

    Ein 43-jähriger Schweizer aus dem kleinen Dorf Montsevelier JU wurde nach den Schüssen beim Aarauer Rave festgenommen. Er stellte sich der Polizei und übergab drei Waffen. Viel ist über den Mann nicht bekannt.

    Montsevelier
    Der Verdächtige lebte seit rund einem Jahr in Montsevelier JU. - Google Maps

    Gegenüber «RTS» sprachen zwei Bewohner des Dorfes in der Nähe von Delémont über den Verdächtigen. Demnach lebt er erst seit rund einem Jahr dort im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses.

    Nach der Festnahme am Montagmorgen wurde die Wohnung des Mannes durchsucht und die Türe versiegelt. Dafür waren mehrere Zivilfahrzeuge der Kantonspolizei Aargau nach Montsevelier gekommen.

    aarau rave
    Der mutmassliche Schütze vom Aarauer Rave stellte sich der Polizei. - keystone

    Einer der beiden Bewohner erzählt, dass er dem Verdächtigen gelegentlich im Dorf begegnet sei. Der Mann sei «sehr zurückgezogen, sehr still» gewesen. «Ich hätte mir nie vorstellen können, dass dieser Mensch Waffen besass. Mir läuft es eiskalt den Rücken runter, wenn ich daran denke.»

    Eine Tote, sechs Verletzte nach Amok beim Rave

    In der Nacht von Samstag auf Sonntag eröffnete der Verdächtige das Feuer auf den Rave auf der Aarauer Pferderennbahn. Insgesamt 40 Schüsse feuerte der Mann ab. Die Polizei geht von einem Amoklauf aus, der Verdächtige hatte psychische Probleme.

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    Die in der Schweiz wohnhafte Italienerin Maria starb durch einen Schuss in ein Organ, wie die Polizei mitteilte. Sechs weitere Personen wurden verletzt, zwei befinden sich weiterhin im Spital.

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