Russland verspricht bei Manöver mit Belarus Transparenz

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    Russland hat für Mitte Februar ein Manöver mit Belarus geplant. Aus Angst vor einem Angriff wurde jedoch Transparenz versprochen.

    Moskau
    Russische Spezialeinheit beim waten durch einen Fluss ausserhalb Moskaus. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Mitte Februar führt Russland ein Militärmanöver in Belarus durch.
    • Dabei wurde Transparenz versprochen.
    • Dies, da die Befürchtung vor einem Angriff besteht.

    Russland hat bei einem für Mitte Februar geplanten Militärmanöver in Belarus Transparenz zugesagt. Hintergrund sind Befürchtungen im Westen, Russland könne die Ukraine aus dem nördlich gelegenen Belarus angreifen.

    Obwohl Russland nicht dazu verpflichtet sei, seien Militärattachés anderer Staaten über die gemeinsame Übung mit Belarus informiert worden. Dies sagte Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Dienstag in Moskau der Nachrichtenagentur Interfax zufolge.

    Zu diesem Schritt habe man sich freiwillig entschieden. Das Manöver soll zehn Tage dauern.

    Gemeinsame Militärübung von Moskau und Minsk

    Schoigu zufolge überschreitet die Gesamtzahl der Soldaten nicht die im Wiener Dokument von 2011 festgeschriebene Höchstzahl. Das heisst, dass weniger als 13'000 Soldaten, 300 Panzer, 500 gepanzerte Fahrzeuge und 3500 Fallschirmjäger dabei sein werden.

    Moskau und Minsk planen vom 10. bis zum 20. Februar eine gemeinsame Militärübung, die angesichts der aktuellen Ukraine-Krise im Westen Besorgnis ausgelöst hat.

    russland cassis
    Russland ist laut britischen Militärexperten mit der Ausrüstung und dem Training der Rekruten überfordert. (Archivbild) - Keystone

    Das Manöver soll unter anderem im Süden von Belarus (Weissrussland) an der Grenze zur Ukraine abgehalten werden. Schoigu sprach von fünf Übungsplätzen.

    Russland hat bereits Soldaten und Militärtechnik ins Nachbarland verlegt. Einige hätten eine Entfernung von bis zu 10'000 Kilometer zurückgelegt, sagte Schoigu.

    Weiterer Truppenaufmarsch nach Belarus

    Dem US-Verteidigungsministerium zufolge setzte Russland auch am vergangenen Wochenende seinen Truppenaufmarsch nach Belarus fort. Zahlen nannte Washington nicht.

    Es werde befürchtet, dass Russland beabsichtigen könnte, die Ukraine vom Norden aus anzugreifen. Dies, da Russland Soldaten in das Nachbarland der Ukraine verlegen lässt.

    Die ukrainische Hauptstadt Kiew liegt nur knapp 80 Kilometer von der belarussischen Grenze entfernt. Russland wies Vorwürfe zurück, einen Angriff auf die Ukraine zu planen.

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