Russischer Soldat auf Krim bei Explosion getötet
Auf der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim ist nach russischen Behördenangaben ein Soldat bei einer Explosion getötet worden. Der Inlandsgeheimdienst FSB habe nach dem Vorfall in Sewastopol eine Verdächtige festgenommen.

Das schrieb der von Moskau eingesetzte Statthalter, Michail Raswoschajew, bei Telegram. Er sprach von einem «zynischen Verbrechen gegen einen Offizier». Die tatverdächtige Frau soll demnach im Auftrag ukrainischer Geheimdienste gehandelt haben.
In einem anderen Post teilte Raswoschajew mit, dass ein Wachmann und vier Sprengstofftechniker des Zivilschutzes im Einsatz getötet worden seien. Nach ukrainischen Angriffen sollen sie Gelände kontrolliert haben. Dabei sei ein feindliches Kampfmittel detoniert.
Immer wieder werden seit Beginn des Moskauer Angriffskriegs gegen die Ukraine 2022 ranghohe Militärs und Propagandisten zur Zielscheibe von Attentaten. Russland macht die Ukraine dafür verantwortlich. Erst Anfang des Monats waren bei einer Explosion in einem Restaurant in einem Moskauer Ausgehviertel mehrere Menschen bei einer Explosion ums Leben gekommen.














