Radikale Siedler setzen Moschee im Westjordanland in Brand
Radikale israelische Siedler haben laut Israels Polizei eine Moschee im Norden des Westjordanlands in Brand gesetzt. Es sei niemand verletzt worden, teilte die Polizei weiter mit.

Wie die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa berichtete, wurde das Feuer unter Kontrolle gebracht, ehe es sich in dem Gotteshaus ausbreiten konnte. Deshalb habe es nur im Eingangsbereich Schäden gegeben. Laut dem Bericht schmierten die Angreifer auch rassistische Parolen an die Wände der Moschee.
Israels Polizei erklärte, sie suche nach den Verdächtigen und verurteile «derartige Vorfälle, einschliesslich der Beschädigung religiöser Einrichtungen» aufs Schärfste.
Die Spannungen im besetzten Westjordanland haben sich seit dem Hamas-Massaker in Israel im Oktober 2023 und dem dadurch ausgelösten Gaza-Krieg verschärft. Seitdem gibt es auch verstärkt Gewalt radikaler Siedler gegen Palästinenser. Es ist nicht das erste Mal, dass dabei eine Moschee zum Ziel von Angriffen wird.














