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Ethos fordert von Swatch Governance-Reformen anlässlich der GV

Keystone-SDA
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Zürich,

Die Anlagestiftung Ethos hat die Swatch Group anlässlich der Generalversammlung vom 12. Mai zu Verbesserungen der Corporate Governance aufgefordert. Ein Kritikpunkt ist die Zusammensetzung des Verwaltungsrats.

Ethos empfiehlt, gegen die Entlastung des Verwaltungsrats, gegen den Nachhaltigkeitsbericht, gegen die Vergütungen der Verwaltungsrats- und Konzernleitungsmitglieder und gegen die Wied...
Ethos empfiehlt, gegen die Entlastung des Verwaltungsrats, gegen den Nachhaltigkeitsbericht, gegen die Vergütungen der Verwaltungsrats- und Konzernleitungsmitglieder und gegen die Wied... - KEYSTONE/DPA/PETER KNEFFEL

In den am Dienstagabend veröffentlichten Abstimmungsempfehlungen zuhanden der Aktionärinnen und Aktionäre fordert Ethos eine Erneuerung des Verwaltungsrats. Von den derzeit sieben Verwaltungsratsmitgliedern würden vier (Nayla Hayek, Nick Hayek, Marc Hayek und Daniela Aeschlimann) den Mehrheitsaktionär vertreten.

Die drei weiteren Mitglieder seien seit 16 Jahren (Jean-Pierre Roth), 21 Jahren (Claude Nicollier) und 31 Jahren (Ernst Tanner) im Gremium. «Dies überschreitet die von Ethos festgelegte Grenze von 12 Jahren, um als unabhängig zu gelten», hält die Anlagestiftung fest.

Darüber hinaus übten die drei Mitglieder der Familie Hayek auch operative Funktionen innerhalb des Konzerns aus, was dem Grundsatz der Gewaltenteilung zwischen Geschäftsführung und Aufsicht widerspreche. Ethos fordert laut den Angaben seit drei Jahren die Ernennung neuer unabhängiger Mitglieder in den Verwaltungsrat.

In diesem Zusammenhang begrüsst Ethos den Vorschlag des Verwaltungsrats, Andreas Rickenbacher als neuen unabhängigen Kandidaten zu wählen. Zudem führe die Swatch Group erstmals eine separate und ausschliesslich dieser Aktionärsgruppe vorbehaltene Abstimmung für die Wahl eines Vertreters der Inhaberaktionärinnen und -aktionäre durch.

Diese Verbesserungen seien aber nicht ausreichend, heisst es weiter. Ethos unterstützt daher auch die Kandidatur von Steven Wood vom Minderheitsaktionär Greenwood. «Auf diesem Weg können direkt zwei neue Mitglieder, die nicht dem Hayek-Pool angehören, in den Verwaltungsrat gewählt werden», heisst es. Unabhängig vom Wahlausgang fordert die Stiftung im nächsten Jahr Vorschläge für weitere unabhängige Verwaltungsratsmitglieder.

Ethos empfiehlt zudem, gegen die Entlastung des Verwaltungsrats, gegen den Nachhaltigkeitsbericht, gegen die Vergütungen der Verwaltungsrats- und Konzernleitungsmitglieder sowie gegen die Wiederwahl von PwC als Revisionsstelle zu stimmen. Die sechs von Greenwood eingebrachten Anträge, darunter die Trennung von Verwaltungsratspräsidium und Geschäftsleitung sowie die Rückkehr zu physischen Generalversammlungen, würden unterstützt.

Kommentare

User #4898 (nicht angemeldet)

ich kauf mir jetzt einen cicero einen wolf im schafspelz.

User #4898 (nicht angemeldet)

ich wette verantwortlichkeit, mitgefühl , verstehen, aber ein machtmensch sein , und geldschaffend institutionell, und logos interpretiere ich damit nicht nur ein wenig als überlegenheitsgedanken. und das wäre fast wieder der machtmensch, so ala ospelt, würde ins schema passen das der dort studiert hat.

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