Putin nimmt US-Unterhändler Witkoff in Schutz

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Kirgisistan,

Putin hat den US-Unterhändler Steve Witkoff nach Kritik an einem Telefonat verteidigt und betont, dieser vertrete die US-Position in den Ukraine-Gesprächen.

Putin
«Er ist ein amerikanischer Bürger und verteidigt die Position seines Präsidenten und seines Landes», sagte Putin. (Archivbild) - dpa

Nach einem Telefonat von US-Unterhändler Steve Witkoff mit Kremlberater Juri Uschakow hat der russische Präsident Wladimir Putin den Amerikaner gegen Kritik in Schutz genommen. «Er ist ein amerikanischer Bürger und verteidigt die Position seines Präsidenten und seines Landes», sagte der Staatschef Journalisten in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek.

Witkoff wurde nach der Veröffentlichung eines Mitschnitts des Telefonats in der Ukraine und im Westen eine zu grosse Nähe zur russischen Seite vorgeworfen. In dem Gespräch ging es um die laufenden Verhandlungen für ein Ende des Krieges in der Ukraine.

Putin liess offen, ob der Mitschnitt, in dem der US-Amerikaner seinem aussenpolitischen Berater Uschakow Ratschläge für einen Anruf bei Trump erteilt, echt war oder nicht.

Kremlchef äussert sich zur Kritik an Witkoff

Zur Kritik an Witkoff meinte der Kremlchef, es wäre verwunderlich, wenn dieser erst am Telefon Uschakow mit Schimpfworten belegt und danach in Moskau versucht hätte, seine Verhandlungsposition zu verbessern.

Die Gespräche seien dennoch nicht einfach. «Wir führen diesen Dialog ohne Beschimpfungen und Anspucken, wie intelligente Menschen und jeder verteidigt seine Positionen», erklärte Putin. Witkoff sei nicht von Trump allein, sondern von der US-Führung mit den Verhandlungen beauftragt worden.

Russland führt seit Februar 2022 einen Krieg gegen die benachbarte Ukraine. Trump versucht seit seinem Amtsantritt im Januar zumindest einen Waffenstillstand zu erreichen.

Washington hat einen Friedensplan vorgelegt, die Gespräche darüber dauern an. Witkoff wird kommende Woche zu einer weiteren Verhandlungsrunde in Moskau erwartet.

Kommentare

User #5502 (nicht angemeldet)

Liebes Europa, ich sage nur eines: Diese Schlacht habt ihr deutlich verloren. Aber es war schon immer so: Strategie schlägt Ideologie. Und das aktuelle Verhalten bringt nur den Tod von Tausenden Menschen. Auch wenn es nicht fair ist, diese Schlacht ist verloren. Da hätte 2022 von Anfang an 200 % an Unterstützung angenommen werden müssen, von Waffen bis zu Support. Sämtliche bis heute gesprochenen Sanktionen hätten am 1. Tag ausgesprochen werden müssen. Und gleichzeitig auch keine Rohstoffe vom Feind kaufen. Die aktuelle Elite hat Europa an die Wand gefahren.

User #2700 (nicht angemeldet)

Ein alter Mitarbeiter vom KGB? Hehehe. LOL.

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