Präsident Filipe Nyusi gewinnt Wahlen in Mosambik deutlich

    Keystone-SDA
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    Mosambik,

    In Mosambik fanden am 15. Oktober die Präsidentschaftswahlen statt. Präsident Filipe Nyusi wurde nun nicht überraschend für eine zweite Amtszeit bestätigt.

    Filipe Nyusi
    Präsident Filipe Nyusi bei einer Wahlversammlung in Maputo, Mosambik. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Präsident Filipe Nyusi wurde in Mosambik zu einer zweiten Amtszeit gewählt.
    • Ein Sieg war zu erwarten, mit 73 Prozent der Stimmen fiel dieser aber sehr deutlich aus.

    Mosambiks Staatschef Filipe Nyusi ist für eine zweite Amtszeit bestätigt worden. In der Präsidentenwahl habe Filipe Nyusi von der Partei Frelimo 73 Prozent der Stimmen erhalten. Dies sagte am Sonntag der Leiter der Wahlkommission, Abdul Carimo.

    Ossufo Momade von der Oppositionspartei und einstigen Rebellenbewegung Renamo habe knapp 22 Prozent der Stimmen erhalten. Ein Sieg Nyusis war erwartet, allerdings nicht mit so einem grossen Vorsprung. Bereits vor der Verkündung der Ergebnisse hatte die Renamo die Wahlergebnisse zurückgewiesen und eine Annullierung der Wahlen gefordert.

    Mozambique elections
    Der Kandidat Ossufo Momade bei einer Wahlversammlung in Angoche, Mosambik. Er war nach Filipe Nyusi der zweitstärkste Kandidat. - keystone

    Neben dem Präsidenten wählten die Bürger Mosambiks am 15. Oktober auch ein neues Parlament und Provinzvertretungen. Die Frelimo erhielt der Wahlkommission zufolge 184 der 250 Sitze im Parlament, die Renamo 60.

    Zudem kann die Frelimo demnach den Gouverneur in allen zehn Provinzen stellen. Die Wahlbeteiligung lag bei 51 Prozent.

    Die Abstimmung gilt als Indikator dafür, wie robust der Frieden im Land ist. Denn dies waren die ersten Wahlen, seit Frelimo und Renamo im August ein Friedensabkommen unterschrieben hatten. Sie hatten 15 Jahre lang in einem blutigen Bürgerkrieg gekämpft, er wurde 1992 beendet. In den vergangenen Jahren flammte die Gewalt erneut auf.

    Der Wahltag verlief zwar weitgehend friedlich. Die Wahlen waren aber überschattet von Vorwürfen der Wahlmanipulation und dem Tod eines Wahlbeobachters im Vorfeld der Abstimmung. Zudem soll es laut Menschenrechtlern zu Übergriffen auf Journalisten und Aktivisten gekommen sein.

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