Polizei: Hisbollah schiesst Streumunition auf Israels Norden
Die libanesische Hisbollah-Miliz hat nach israelischen Polizeiangaben eine Grenzstadt in Israel mit Streumunition beschossen. «Vor einer kurzen Zeit haben Hisbollah-Terroristen ihre Version von Raketen mit Streumunition auf ein Wohngebiet im Norden abgefeuert», sagte ein israelischer Polizeisprecher in Kiriat Schmona.

Das Geschoss sei in der Nähe eines Spielplatzes eingeschlagen, es sei niemand verletzt worden. Sprengstoffexperten hätte die gefährlichen Teile der Munition gesichert und eingesammelt.
Die Hisbollah teilte derweil mit, sie habe israelische Soldaten in Kiriat Schmona mit Drohnen angegriffen.
Eine Rakete mit Streumunition zerbricht häufig über dem Ziel in der Luft und verteilt dann Submunitionen, auch Bomblets genannt, über einem grossen Gebiet.
Auch der mit der Hisbollah verbündete Iran hatte im gegenwärtigen Krieg mit Israel sowie im vergangenen Jahr immer wieder Raketen mit Streumunition abgefeuert.
Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hatte die Hisbollah erstmals 2006 diese international geächtete Art der Munition gegen Israel eingesetzt.













