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Parlament im Iran stürzt moderaten Finanzminister Hemmati

Keystone-SDA
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Iran,

Das iranische Parlament hat Finanzminister Abdolnasser Hemmati abgesetzt. Ein Streit über die anhaltende Wirtschaftskrise ging voraus.

Abdolnaser
Abdolnaser Hemmati. - EPA/ABEDIN TAHERKENAREH

Im Iran hat das von konservativen Hardlinern dominierte Parlament dem Finanzminister das Vertrauen entzogen. Die Abgeordneten stimmten mit grosser Mehrheit für die Absetzung des moderaten Ministers für Wirtschaftsangelegenheiten und Finanzen, Abdolnasser Hemmati, wie iranische Medien berichteten.

Dem Misstrauensvotum ging ein Streit über die seit Jahren anhaltende Wirtschaftskrise und Inflation voraus. Zuletzt hatte die landeseigene Währung, der Rial, gegenüber Devisen wie dem Dollar stark an Wert verloren.

Hemmati zählt wie der moderat-konservative Präsident Massud Peseschkian zum Lager der sogenannten Reformer. Deren Anhänger setzen auf den Erhalt des Status quo der Islamischen Republik und streben Reformen innerhalb des politischen Systems an.

Kampf zwischen Reformern und Fundamentalisten

Ihre konservativen Rivalen, die sogenannten Fundamentalisten oder Hardliner, bilden das zweite grosse Lager. Parteien spielen im politischen System des Irans kaum eine Rolle.

Kommentare

User #2827 (nicht angemeldet)

Jedes Land hat die Regierung, die es verdient. Die Perser waren 1979 mehrheitlich für den Sturz des Schahs und für Khomeini als neues Staatsoberhaupt. Also.

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