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    OPCW: Syrien verliert Rechte wegen Angriffe mit Giftgas

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    Niederlande,

    Weil Syrien mehrfach Giftgas gegen Bürger eingesetzt hat, verliert das Land sein Stimmrecht bei der Chemiewaffenkontrollbehörde.

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    Die Chemiewaffenkontrollbehörde OPCW. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Syrien verliert sein Stimmrecht bei der Chemiewaffenkontrollbehörde.
    • Dies haben die Vertragsstaaten am Mittwoch in Den Haag beschlossen.

    Syrien ist wegen des mehrfachen Einsatzes von Giftgas im Bürgerkrieg von der Chemiewaffenkontrollbehörde OPCW suspendiert worden. Die Vertragsstaaten der OPCW stimmten am Mittwoch in Den Haag auf ihrer Konferenz einer Resolution zu, nach der Syrien sein Stimmrecht verliert.

    Eine Gruppe von 46 westlichen Staaten hatte die Bestrafung Syriens gefordert als Reaktion auf Angriffe mit Chemiewaffen. Das Land habe mehrfach gegen die Konvention zum Verbot der Chemiewaffen verstossen.

    Syrische Armee griff mehrmals Bürger mit Giftgas an

    Experten der UN und der OPCW hatten mehrfach festgestellt, dass die syrische Armee Bürger mit Giftgas und Nervengas angegriffen hatte. Der Botschafter Frankreichs, Luis Vassy, hatte die Resolution eingebracht. Die Verletzung der Konvention dürfe nicht hingenommen werden, sagte er. «Das sind wir dem syrischen Volk schuldig».

    Die Resolution war mit der notwendigen Zweidrittel-Mehrheit angenommen worden. Sie war unter anderem von den EU-Staaten, Kanada, den USA und Australien unterstützt worden. Gegen die Resolution hatten vor allem Russland, China und Syrien gestimmt.

    Erneuter Chlorgas-Angriff

    Syrien war der Konvention zum Verbot der Chemiewaffen 2013 unter starkem internationalem Druck beigetreten. Damaskus hatte damit auch der Vernichtung seiner Chemiewaffenarsenale zugestimmt. Doch es blieb zweifelhaft, ob die Regierung tatsächlich alle Lagerbestände angegeben hatte.

    In der vergangenen Woche hatten OPCW-Ermittler erneut festgestellt, dass die syrische Armee für einen Angriff mit Chlorgas auf den Ort Sarakib in der Provinz Idlib 2018 verantwortlich sei. 12 Personen waren verletzt worden. Syrien hatte diese Anschuldigungen zurück gewiesen.

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