Bessent nennt Bedingungen für Zollsenkungen für China

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China,

Im vergangenen Jahr hatten sich die USA und China mit Zöllen überzogen, zuletzt wurde es ruhiger. Kommt es nun zu einer weiteren Deeskalation?

Scott Bessent
US-Finanzminister Bessent. (Archivbild) - keystone

Im Zollkonflikt zwischen den USA und China hat US-Finanzminister Scott Bessent Bedingungen für mögliche Senkungen von Importabgaben genannt. Kernidee sei ein Handelsrat (Board of Trade), über den beide Seiten Güter in unbedenklichen Bereichen identifizieren sollen, sagte er im Interview des US-Senders CNBC auf die Frage, welche Güter für Zollsenkungen im Wert von rund 30 Milliarden US-Dollar infrage kämen. Bessent stellte dabei gegenseitige Handelserleichterungen in Aussicht.

Der Minister nannte als Beispiele «Feuerwerke oder besonders günstige Verbrauchsgüter, die auf jeden Fall weiterhin aus China kommen werden», bei denen die Zölle dann gesenkt oder gar ausgesetzt werden. Zugleich schränkte er ein, dass es Zollsenkungen nur für Produkte geben solle, die weder eine strategische Bedeutung für die USA hätten noch selbst in den Vereinigten Staaten produziert werden sollten.

Zugleich betonte Bessent, dass China Interesse am Kauf mehrerer US-Güter signalisiert habe – unter anderem Flüssiggas und Rohöl. Um die steigende Nachfrage abzudecken, solle die Ölförderung im US-Bundesstaat Alaska angekurbelt werden.

Derzeit besucht US-Präsident Donald Trump Chinas Staatschef Xi Jinping in Peking. Mit dabei sind hochrangige Minister und eine Reihe hoch angesehener Unternehmenslenker.

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