Öltanker vor Jemens Küste entführt

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Ägypten,

Bewaffnete haben nach Angaben der jemenitischen Küstenwache einen Öltanker vor der Küste des Landes entführt und steuern das Schiff nun in Richtung Somalia am Horn von Afrika. Die «M/T Eureka» sei am Samstag vor der Küste der südostjemenitischen Provinz Schabwah von bisher Unbekannten überfallen worden, die an Bord gegangen seien und den Tanker in ihre Gewalt gebracht hätten. Anschliessend steuerten die Entführer das Schiff in den Golf von Aden in Richtung somalischer Küste, hiess es laut Mitteilung.

Öltanker
An der Küste Jemens ist ein Öltanker entführt worden. (Symbolbild) - keystone

Trotz begrenzter Ressourcen habe der Jemen zwei Patrouillenboote aus der Küstenstadt Aden sowie kleinere Einheiten aus Schabwah entsandt, um den Tanker ausfindig zu machen. Es sei gelungen, den Standort des Tankers zu bestimmen. Die Küstenwache erklärte weiter, die Bemühungen dauerten an, um das Schiff zu befreien und die Sicherheit der Besatzung zu gewährleisten.

In den Nullerjahren verbreiteten somalische Piraten Schrecken bis weit in den Indischen Ozean. Jahrelang herrschte Ruhe. Jüngst sprach britische Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) von einer erheblichen Erhöhung der Bedrohungslage in somalischen Gewässern. Behörden des ostafrikanischen Landes dagegen betonen, es sei zu früh, von einer Rückkehr der Piraterie zu sprechen.

Mehr zum Thema:

Kommentare

User #2492 (nicht angemeldet)

Es wäre nicht so schwierig, die Schiffe mit starken Waffen zu bestücken und die Piraten zu versenken.

User #5443 (nicht angemeldet)

Wie in guten alten Piratenzeiten.

Weiterlesen

Gangplatz
140 Interaktionen
Egoistisch?
Waffenboom klettert weiter in die Höhe
257 Interaktionen
St. Gallen

MEHR IN NEWS

Lago Maggiore
Wärmeres Wasser
Langnau am Albis ZH
Langnau am Albis ZH
1 Interaktionen
Langnau am Albis ZH
Marsch fürs Läbe
9 Interaktionen
Zürich

MEHR AUS ÄGYPTEN

Ägypten Sarah Khalifa
Ägypten
Sonnenfinsternis
1 Interaktionen
Spektakel
WM
5 Interaktionen
Nach WM-Aus
18 Interaktionen
Kairo/Tel Aviv