Der Corona-Lockdown in Neuseelands grösster Stadt Auckland wird verlängert. Dies, da der Ausbruch der Delta-Variante nicht vollständig eingedämmt wurde.
Lockdown
Menschenleere Strasse in Auckland - AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Ausbruch der Delta-Variante in Neuseeland ist noch nicht vollständig eingedämmt.
  • In der Stadt tauchen immer wieder unbekannte Infektionsherde auf.

In Neuseelands grösster Stadt Auckland wird der Lockdown verlängert. Dies teilte Premierministerin Jacinda Ardern am Montag mit. Nun müssen sich die zwei Millionen Einwohner noch mindestens eine Woche lang an strenge Ausgangsbeschränkungen halten.

Zur Begründung sagte Ardern, in der Stadt tauchten immer wieder neue «rätselhafte» Ansteckungsfälle auf. Diese liessen sich nicht auf bekannte Infektionsherde zurückverfolgen.

Neuseeland hatte Mitte August einen landesweiten Lockdown verhängt, um einen Ausbruch der hochansteckenden Delta-Variante einzudämmen. Im Rest des Landes wurden die Beschränkungen vergangene Woche weitgehend aufgehoben. In Auckland wurden sie aber noch beibehalten, weil alle Fälle dort aufgetreten waren.

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Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern. - AFP

Lockdown bis 21. September

Wie Ardern ankündigte, bleibt Auckland mindestens noch bis zum 21. September im Lockdown. Danach soll in der Stadt aber wieder eine niedrigere Corona-Warnstufe gelten.

Am Montag wurden in Auckland 33 Neuinfektionen verzeichnet. Vor dem Delta-Ausbruch im August war das Leben der Neuseeländer sechs Monate lang beinahe normal gewesen. Neuseeland gilt daher als Vorbild im Kampf gegen Corona: In dem Land mit seinen fünf Millionen Einwohnern gab es seit Beginn der Pandemie nur 27 Todesfälle durch Covid-19.

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