Nach zwei Tagen Chaos wieder Nahverkehrszüge in Katalonien

    Keystone-SDA
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    Spanien,

    Nach zwei Tagen Chaos wegen eines Zugunglücks im Nordosten Spaniens mit einem Toten haben die Züge des Nah- und Regionalverkehrs in Katalonien ihren Betrieb wieder aufgenommen.

    Zugunglück Katalonien
    Am Dienstagabend kam bei einem Zugunglück in Katalonien eine Person ums Leben. - keystone

    Das teilte die katalanische Eisenbahngesellschaft Rodalies mit. Unterdessen ist die Ursache für die verheerende Kollision zweier Hochgeschwindigkeitszüge in Andalusien am Sonntagabend weiter unklar.

    Der Bahnbetrieb in Katalonien, der im Durchschnitt von 400.000 Menschen pro Tag genutzt wird, war nach der Kollision eines Nahverkehrszuges mit einer umgestürzten Stützmauer am Dienstagabend in der Nähe der Stadt Gelida eingestellt worden. Bei dem Unfall war einer der beiden Zugführer ums Leben gekommen und Dutzende Passagiere wurden verletzt, fünf davon schwer.

    Besonders für Arbeitspendler war der Ausfall der Züge ein Reisenproblem. Viele versuchten mit dem Auto zur Arbeit zu gelangen, sassen dann aber teilweise in langen Staus fest. Andere drängten sich in überfüllte Ersatzbusse.

    Der Unfall in Katalonien hatte sich zwei Tage nach der verheerenden Kollision zweier Hochgeschwindigkeitszüge in Andalusien im Süden des Landes ereignet. Dabei waren 45 Menschen ums Leben gekommen, darunter auch eine Deutsche. Die Verletztenzahl wurde mit 123 angegeben. 31 lagen nach Angaben vom Donnerstag noch in Krankenhäusern, davon sechs auf Intensivstationen.

    Die Ursache war weiter unklar. Sowohl ein Gleisschaden als auch ein Fehler an einem der Züge wurden für möglich gehalten. Sabotage schloss Spaniens Innenminister Fernando Grande-Marlaska aus.

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