Die tagelange Überschwemmung in Australien hat mindesten fünf Menschenleben gekostet. Die Zahl könnte noch weiter ansteigen.
Sydney weather überschwemmung
Eine Frau läuft mit einem Regenschirm durch Sydney. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Australien wurde zuletzt von schweren Überschwemmungen heimgesucht.
  • Mindestens fünf Personen sind dabei ums Leben gekommen.
  • Hunderte wurden dazu aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen.

Bei schweren tagelangen Überschwemmungen im Nordosten Australiens sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Es werde befürchtet, dass die Zahl im betroffenen Südosten des Bundesstaats Queensland noch weiter steigen könnte, berichteten australische Medien. Die Region werde seit mehreren Tagen von schweren Gewittern heimgesucht, Auslöser sei ein sich nur langsam bewegendes Tiefdruckgebiet.

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Überschwemmtes Grundstück in der Nähe des Belli Creek in Australien. Foto: Jono Searle/AAP/dpa - dpa-infocom GmbH

Behörden hatten Hunderte Einwohner in der Region bei der Stadt Gympie dazu aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. Dies angesichts des rapide steigenden Pegels eines nahe liegenden Flusses.

Zugverkehr wegen Überschwemmung teilweise eingestellt

Einige Orte seien durch die Wassermassen von der Aussenwelt abgeschnitten. Am Samstag warnten die Behörden vor weiteren gefährlichen Gewittern mit möglichen «heftigen Regenfällen und lebensbedrohlichen Überschwemmungen».

Weather in Sydney
Australien wird von einer Überschwemmung heimgesucht. - keystone

Auch einige Vororte der Millionenmetropole Brisbane standen Medienberichten zufolge am Samstag teils unter Wasser. In den betroffenen Gegenden sei der Zugverkehr zeitweise eingestellt worden. Für diesen Sonntag warnte Oberbürgermeister Adrian Schrinner, dass Flutwasser in Tausende Anwesen entlang des Brisbane Rivers eindringen könnte.

Er wendete sich an betroffene Anwohner in tieferliegenden Gebieten Brisbanes und Umgebung. Er forderte sie dazu auf, sich mit Sandsäcken und lebenswichtigen Gütern einzudecken und sich für eine mögliche Evakuierung bereitzuhalten.

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