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Nach Angriffsdrohungen: EU beruft russischen Vertreter ein

Keystone-SDA
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Belgien,

Nach dem russischen Aufruf an ausländische Staatsbürger und Diplomaten, Kiew zu verlassen, hat die EU den derzeit ranghöchsten Vertreter Russlands bei der EU einberufen.

kaja
Die EU-Aussenbeauftragte Kaja Kalla. - keystone

Die Aufforderung stelle «eine inakzeptable Eskalation» dar, schrieb eine Sprecherin der EU-Aussenbeauftragen Kaja Kallas auf der Plattform X. Die EU erhalte ihre diplomatische Präsenz und ihre Arbeit in Kiew aufrecht, bestätigte sie bei einer Pressekonferenz.

Nach dem massiven Angriff auf die ukrainische Hauptstadt am Wochenende unter Einsatz der neuen Mittelstreckenrakete vom Typ Oreschnik hatte Moskau am Montag mit einer neuen schweren Attacke gedroht. Das russische Aussenministerium rief ausländische Diplomaten dazu auf, Kiew schnellstmöglich zu verlassen.

Die Sprecherin des Auswärtigen Dienstes der EU sagte, das Vorgehen zeige erneut, dass Russland absolut nicht an Frieden interessiert sei und sämtliche Bemühungen um Friedensverhandlungen missachte. Die Angriffe seien leider tägliche Realität für die Ukraine, für Kiew und seine Bürgerinnen und Bürger.

Tatsächlich sei unter anderem auch die EU-Vertretung vor Ort getroffen worden. Die Sprecherin betonte, dass jegliche vorsätzlichen Angriffe auf Zivilisten und nichtmilitärische Ziele Kriegsverbrechen darstellten.

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Kommentare

User #1492 (nicht angemeldet)

Der kleine und kranke Wichtel im Kreml macht sich trotz riesigen Problemen noch mehr Feinde. Hehehe. LOL.

User #3803 (nicht angemeldet)

"Kriegsverbrechen" das Wort gibt es bei Putin und seinen Freunden nicht. Das hat Putin bereits im Syrien-Krieg bewiesen, indem er ohne Skrupel Krankenhäuser bombadieren liess. Mit der Bezeichnung "Kriegsverbrechen" kann bei Putin nichts erreicht werden. Ich stelle den Begriff ausserdem infrage, weil Putin der Ukraine garnicht den Krieg erklärt hat. Er faselt von einer "Spezialoperation". Lächerlich. Demzufolge sind es keine "Kriegsverbrechen" sondern "Verbrechen" für die man weltweit in den Knast kommen würde. Putin hingegen läuft immer noch frei rum. Der Mann ist gemeingefährlich und gehört deshalb, wie jeder gefährliche Verbrecher, weggesperrt. Aber ja, der "Weltpolizist" hat momentan keine freie Kapazität und ist wohl mit wichtigeren Dingen beschäftigt: Grönland, Kuba, Venezuela, Ballsaal, Triumpfbogen, etc.

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