In Peru ist ein Bus mit Minenarbeiter von der Strasse abgekommen und 200 Meter in die Tiefe gestürzt. 17 Personen sind gestorben.
Reisebus
Ein Bus riss in Peru mehrere Menschen in den Tod (Symbolbild). - Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei einem Busunglück in Peru sind 17 Menschen gestorben.
  • Der Bus mit Minenarbeiter war 200 Meter in die Tiefe gestürzt.
  • In den Bergstrassen des Landes kommt es immer wieder zu schweren Unfällen.

Bei einem Busunglück in der Andenregion im Südosten Perus sind mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen. Zwei weitere wurden zudem verletzt. Der Bus kam von der Strecke ab, überschlug sich und stürzte rund 200 Meter in die Tiefe. Dies berichtete der Sender «RPP Notícias» unter Berufung auf die Polizei der Region Apurímac am Freitag (Ortszeit).

Demnach sassen in dem Bus Arbeiter der Kupfermine «Las Bambas», die auf der Strecke Cotabambas-Cusco unterwegs waren. «Las Bambas» ist eines der grössten Bergbauprojekte Perus. Das chinesisch-australische Unternehmen MMG fördert dort bis zu 400'000 Tonnen Feinkupfer im Jahr. Der Bergbau ist eines der wichtigsten wirtschaftlichen Standbeine des südamerikanischen Landes.

Die Ursache des Unglücks war zunächst unklar. Auf den Bergstrassen Perus und anderer Andenländer kommt es häufig zu schweren Busunfällen.