Immer wieder kommt es in Urlaubsregionen in Mexiko zu Schiessereien und Morden. Die USA und Kanada wollen dem Land nun helfen, die Sicherheit zu erhöhen.
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Eine Urlauberin am Strand in Tulum. Die USA wollen Mexiko helfen, die Sicherheit an Urlaubsorten zu verbessern. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Immer wieder werden Touristen in Mexiko Opfer von Gewalttaten.
  • Kanada und die USA wollen helfen, die Sicherheit an Urlaubsregionen in Mexiko zu erhöhen.
  • Die Kommunikation und der Informationsaustausch mit Behörden soll verstärkt werden.

Nach Angriffen mit Toten an der Riviera Maya will Mexiko mithilfe der USA und Kanada die Sicherheit in Urlaubsregionen erhöhen. Vertreter des FBI, der Anti-Drogenbehörde DEA und der kanadischen Polizei werden sich mit Behörden im Bundesstaat Quintana Roo treffen. Das bestätigte der Gouverneur Carlos Joaquín dem Radiosender Radio Fórmula am Freitag.

«Wir wollen die Kommunikation und den Informationsaustausch mit internationalen Behörden verstärken, um die Sicherheit für Besucher und Touristen zu verbessern.» Das sagte Joaquín. Gemeinsame Arbeitsgruppen sollen die Aktivität von internationalen Kriminalitätsbanden in der Region beobachten.

Auftragsmorde und Schiessereien gefährden Touristen

Vor einer Woche waren in einem Hotel nahe Playa del Carmen zwei Kanadier getötet und eine kanadische Frau verletzt worden. Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft von Quintana Roo zufolge handelte es sich dabei um einen Auftragsmord an Mitgliedern einer kanadischen Verbrecherorganisation.

Drei Monate zuvor waren bei einer Schiesserei zwischen Drogenbanden in einer Bar der Stadt Tulum zwei Touristinnen ums Leben gekommen: eine Deutsche und eine Inderin. Etwa zwei Wochen später erschossen mutmassliche Drogenhändler an einem Strand vor einer Hotelanlage zwei Männer. Bei denen handelte es sich vermutlich um Mitglieder einer rivalisierenden Gruppe.

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