Der Vorschlag des französischen Präsidenten Emmanuel Macron für eine UN-Sicherheitszone in der afghanischen Hauptstadt Kabul ist in London verhalten aufgenommen worden.
Der französische Präsident Emmanuel Macron spricht während eines Rundgangs durch die Altstadt von Mosul (Irak) mit Journalisten (Foto vom 29.08.2021). Macrons Vorschlag für eine UN-Sicherheitszone in der afghanischen Hauptstadt Kabul ist in London verhalten aufgenommen worden. Foto: Ismael Adnan/dpa
Der französische Präsident Emmanuel Macron spricht während eines Rundgangs durch die Altstadt von Mosul (Irak) mit Journalisten (Foto vom 29.08.2021). Macrons Vorschlag für eine UN-Sicherheitszone in der afghanischen Hauptstadt Kabul ist in London verhalten aufgenommen worden. Foto: Ismael Adnan/dpa - sda - Keystone/dpa/Ismael Adnan

Wie aus Regierungskreisen in London am Montag verlautete, arbeiten Grossbritannien, die USA und Frankreich gemeinsam an einem Resolutionsentwurf für den UN-Sicherheitsrat, der noch Anfang der Woche verabschiedet werden solle.

Die Resolution soll demnach «eine Botschaft an die Taliban aussenden», wie wichtig es sei, dass «Mitarbeiter der Vereinten Nationen ein sicheres Umfeld haben, um ihre humanitäre Arbeit fortzusetzen».

Der französische Präsident hatte am Sonntag der Zeitung «Le Journal du Dimanche» gesagt, ein gemeinsamer Resolutionsentwurf Frankreichs und Grossbritanniens ziele darauf ab, «eine Sicherheitszone in Kabul zu definieren, die eine Fortsetzung der humanitären Operationen ermöglicht».

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