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    Riehen BS: 100'000 Franken für Projekte im Ausland

    Gemeinde Riehen
    Gemeinde Riehen

    Basel,

    Der Gemeinderat Riehen BS vergibt 100'000 Franken an einjährige Auslandprojekte. Zudem legte er die Schwerpunkte für 2027 bis 2030 fest.

    Riehen BS
    Der historische Dorfkern von Riehen. Das Budget ist ein Problem (Symbolbild) - Nau.ch / Werner Rolli

    Der Gemeinderat hat die Beiträge für die Entwicklungszusammenarbeit 2026 beschlossen und gleichzeitig die Schwerpunktthemen für die Jahre 2027 bis 2030 festgelegt. Für einjährige Projektbeiträge im Ausland werden insgesamt CHF 100'000 vergeben. Die unterstützten Projekte setzen bei den diesjährigen Schwerpunkten «Hochwertige Bildung» sowie «Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen» an.

    Für die Entwicklungszusammenarbeit stehen gemäss Aufgaben- und Finanzplan 2026 bis 2029 im Jahr 2026 insgesamt CHF 515'000 zur Verfügung. Neben den Projekt- und Programmbeiträgen werden damit auch die Beiträge an die Partnergemeinde Csikszereda und die Patengemeinde Val Terbi sowie die humanitäre Hilfe finanziert.

    Die Gemeinde Riehen unterstützt nachhaltige Projekte zugunsten benachteiligter Menschen im In- und Ausland. Dabei legt sie besonderen Wert auf lokal verankerte, partizipative und innovative Ansätze, welche die Eigenverantwortung und die Handlungskompetenz vor Ort stärken. Grundlage für die Vergabe bilden die neuen Richtlinien betreffend die Vergabe in der Entwicklungszusammenarbeit im In- und Ausland vom 5. Mai 2026.

    Projektbeiträge 2026

    Die ausgewählten Projekte entsprechen den Schwerpunktthemen «Hochwertige Bildung» und / oder «Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen» (SDG 4 und SDG 16). Bei der Auswahl hat die Vergabekommission insbesondere die Einbindung der betroffenen Bevölkerung und Behörden sowie die erwartete Wirkung und Nachhaltigkeit berücksichtigt.

    Für Programmbeiträge stehen jährlich CHF 200'000 zur Verfügung. Damit werden vierjährige Projekte im Ausland mit jeweils CHF 50'000 pro Jahr unterstützt. Im Jahr 2026 sind die Mittel bereits durch laufende Programmbeiträge gebunden.

    Humanitäre Hilfe und Partnergemeinde

    Für humanitäre Hilfe im In- und Ausland sowie Projekte der Katastrophenvorsorge stehen jährlich maximal CHF 50'000 zur Verfügung. Im laufenden Jahr wurden bereits CHF 35'000 für humanitäre Hilfe im Ausland eingesetzt.

    Die Partnergemeinde Csikszereda erhält jährlich CHF 110'000. Für die Patengemeinde Val Terbi stehen bis Ende 2027 jährlich CHF 50'000 zur Verfügung.

    Neue Schwerpunkte 2027 bis 2030

    Für die kommenden vier Jahre hat der Gemeinderat auf Vorschlag der Vergabekommission «Nachhaltige Städte und Gemeinden» (SDG 11) als übergeordneten Schwerpunkt festgelegt. Damit soll der Leitgedanke «act locally, think globally» aufgenommen und die Verbindung zwischen lokalen Handlungsmöglichkeiten und globaler nachhaltiger Entwicklung verdeutlicht werden.

    Mit der neuen Schwerpunktsetzung schafft Riehen einen verbindlichen Rahmen für die Vergabe der kommenden Jahre und richtet diese an den Zielen der Agenda 2030 der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung aus.

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    Kommentare

    User #500 (nicht angemeldet)

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