Vor Libyen wurden 65 Flüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet. Dabei wurden auch fünf Leichen geborgen – derzeit wird nach Vermissten gesucht.
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Flüchtlinge vor der libyschen Küste. - Keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Am Dienstag wurden 65 Migranten von der libyschen Küstenwache gerettet.
  • Mindestens fünf Menschen starben, nachdem ein Boot in Seenot geraten war.

Die libysche Küstenwache hat nach eigenen Angaben 65 Migranten aus Seenot gerettet. Zudem seien fünf Leichen geborgen worden, teilte die Küstenwache heute Dienstag mit.

Nach weiteren Überlebenden und Toten werde weiter im Mittelmeer gesucht. Ein Flüchtlingsboot sei neun Seemeilen von der libyschen Küste vor Al-Chums entfernt in Seenot geraten.

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Diese Flüchtlinge wurden am Montag vor der libyschen Küste gerettet. - Johannes Filous/dpa

Zuvor hatte sich die Hilfsorganisation Alarm Phone besorgt über ein mögliches Schiffsunglück im Mittelmeer gezeigt. Man habe Kontakt zu einem Boot mit bis zu 100 Menschen an Bord gehabt, das in Seenot geraten sei. Das teilte die Organisation auf Twitter mit.

Bereits am Montag waren auf dem Mittelmeer mehr als 250 Migranten gerettet worden. Unter anderem nahm das deutsche Rettungsschiff «Eleonora» rund 100 Menschen auf.

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