Kurdische Kämpfer starten Bodenoffensive im Westen Irans
Kurdische Kämpfer aus dem Nordirak sollen eine Bodenoffensive gestartet und Stellungen im Westen Irans bezogen haben.

Kurdische Kämpfer aus dem Nordirak haben eine Bodenoffensive gegen das iranische Regime begonnen. Tausende Milizionäre sollen Stellungen im Westen Irans bezogen haben, berichtet die «Berliner Zeitung».
Die Operation richtet sich laut einem Vertreter der kurdischen Exilkoalition direkt gegen Regierungstruppen in Teheran. Die Kämpfer hätten vor allem Bergregionen nahe der Grenze zum Irak eingenommen.
Unabhängig bestätigt sind diese Angaben bislang nicht. Auch aus Teheran gab es zunächst keine offizielle Reaktion auf die Berichte.
CIA-Pläne sorgen für Kontroverse
Der US-Geheimdienst CIA arbeitet daran, kurdische Gruppen für einen Volksaufstand zu bewaffnen. Diese Information berichtet der «Tagesspiegel» unter Berufung auf den US-Sender CNN.
Das Weisse Haus dementierte die Berichte jedoch umgehend und bezeichnete sie als falsch. Regierungssprecherin Karoline Leavitt erklärte, US-Präsident Donald Trump habe keinem solchen Plan zugestimmt.
Trump habe lediglich mit kurdischen Führungspersönlichkeiten über US-Stützpunkte im Nordirak gesprochen, berichtet «ntv».
Irak gegen Überschreitung von Irans Grenze
Ein Vertreter der Exilkoalition CPFIK sagte, PJAK-Kämpfer hätten bereits in der Nacht zum 2. März Stellungen im Iran bezogen.

Sie sind vor allem im Zagros-Gebirge stationiert, das sich vom Westen bis zum Süden erstreckt, schreibt die «Berliner Zeitung».
Der irakische Nationale Sicherheitsberater Qasim al-Araji stellte klar, dass Bagdad keine Angriffe dulden werde. Gruppen dürften von irakischem Territorium aus nicht die iranische Grenze überschreiten.
















