Jordanier für Messer-Attacke von 2019 zum Tode verurteilt

    AFP
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    Jordanien,

    14 Monate nach einem Messerangriff auf acht Menschen, darunter vier Touristen, hat der jordanische Gerichtshof für Staatssicherheit den mutmasslichen Täter zum Tode verurteilt.

    Touristen an den Ruinen von Gerasa
    Touristen an den Ruinen von Gerasa - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Drei Mexikaner und eine Schweizerin unter den acht Opfern.

    Der 24-jährige Jordanier mit palästinensischen Wurzeln, solle durch den Strang hingerichtet werden, urteilte das Gericht am Dienstag. Eine Berufung gegen das Urteil ist nicht möglich.

    Alle Opfer, darunter drei Mexikaner und eine Schweizerin, hatten den Angriff im November 2019 in der antiken Stadt Gerasa überlebt. Unmittelbar darauf wurde der 24-Jährige festgenommen. Im vergangenen Januar wurde gegen ihn ein Verfahren wegen Terrorismus eröffnet.

    Die Anklage warf ihm vor, er folge der «Ideologie» der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) und habe mit ihr in Verbindung gestanden, bevor er das Attentat verübte. Zu dem Angriff hatte sich allerdings niemand, auch nicht der IS, bekannt.

    Der Tourismus ist eine wichtige Einnahmequelle für Jordanien. Es gibt dort 21.000 archäologische und historische Stätten.

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