Japanerin stirbt an Reiskloss - Experten warnen vor Gefahren

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Bolivien,

In Tokio ist eine Seniorin zu Neujahr an einem Reiskloss erstickt. Wie die japanische Tageszeitung «Mainichi Shimbun» am Donnerstag berichtete, war die Frau, die über 90 Jahre alt war, mit Erstickungsanfällen ins Krankenhaus gebracht worden, weil ihr ein O-Mochi genannter klebriger Reiskloss im Hals steckengeblieben war. Für sie kam jede Hilfe zu spät. Insgesamt mussten allein in der Hauptstadt des Landes an den drei Neujahresfeiertagen neun Frauen und Männer im Alter zwischen 28 und 93 Jahren wegen Erstickungsanfällen in Folge des Genusses von O-Mochi ins Krankenhaus, wie es weiter hiess.

Jeder Japaner kennt die Gefahr, und doch will kaum einer zu Neujahr auf sie verzichten: auf O-Mochi, traditionelle klebrige Klösse aus gestampftem Reis mit der unangenehmen Eigenschaft, in mancher Kehle stecken zu bleiben. Jedes Jahr aufs Neue erleiden Japaner durch O-Mochi Erstickungsanfälle. Foto: Lars Nicolaysen/dpa
Jeder Japaner kennt die Gefahr, und doch will kaum einer zu Neujahr auf sie verzichten: auf O-Mochi, traditionelle klebrige Klösse aus gestampftem Reis mit der unangenehmen Eigenschaft, in mancher Kehle stecken zu bleiben. Jedes Jahr aufs Neue erleiden Japaner durch O-Mochi Erstickungsanfälle. Foto: Lars Nicolaysen/dpa - sda - Keystone/dpa/Lars Nicolaysen

Das Wichtigste in Kürze

  • Jedes Jahr aufs Neue verschlucken sich - meist ältere - Japaner an den traditionell zu Neujahr gereichten Klössen aus gestampftem Reis.

Obgleich jeder im Land die Gefahr kennt und es immer wieder tödliche Erstickungsanfälle gibt, will kaum einer zum Neujahrsfest auf O-Mochi verzichten. Um Unfälle zu verhindern, informieren Medien alljährlich über Tipps für den Notfall. Experten raten, die Reisklösse vor dem Verzehr in mundgerechte Stücke zu schneiden und langsam zu kauen. Der Hals solle vor dem Schlucken zum Beispiel mit Tee befeuchtet werden.

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