Italienerin (†45) stirbt in Bayahíbe und hinterlässt 2 Kinder

In einem Strandhotel in Bayahíbe in der Dominikanischen Republik kam es zu einem Brand. Das zweifache Mami Francesca (45) aus Italien starb bei dem Inferno.

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Bei dem Grossbrand in Bayahíbe kam die zweifache Mutter Francesca Valentino (45) aus Italien ums Leben. - X

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei dem Grossbrand in Bayahíbe kam die Italienerin Francesca Valentino (45) ums Leben.
  • Die zweifache Mutter soll durch eine Rauchvergiftung gestorben sein.
  • Die Italienerin war mit einem Einheimischen verheiratet und hatte zwei Töchter.

Bei einem Brand im Ferienresort Viva Dominicus Beach in der Dominikanischen Republik ist die italienische Touristin Francesca Valentino (46) ums Leben gekommen. Sie hinterlässt ihren Ehemann und zwei Töchter.

Das berichteten dominikanische und italienische Medien unter Berufung auf Behörden. Nach Angaben der dominikanischen Katastrophenschutzbehörde COE wurden rund 1700 Gäste des Hotels in der Stadt Bayahíbe in Sicherheit gebracht.

Bei der Verstorbenen handelt es sich laut dem «Corriere della Sera» um die 46-jährige Francesca Valentino aus Caserta. Eine Frau mit einem bewegten Lebensweg zwischen Italien und der Karibik.

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Bei dem Brand wurden rund 1700 Hotelgäste evakuiert. - X

Wie «La Repubblica» berichtet, machte sich die gebürtige Casertanerin zunächst in Rom als Tanzlehrerin einen Namen und hatte auch mehrere TV-Auftritte.

Doch dann entschied sie sich für einen radikalen Neuanfang: Sie verliess Italien und zog nach Bayahíbe in der Dominikanischen Republik.

Ihr Auswanderungs-Abenteuer wurde sogar in der Sky-Sendung «Mollo tutto e cambio vita» («Ich gebe alles auf und ändere mein Leben») begleitet.

Liebe in der Karibik gefunden

In der Karibik baute Valentino sich ein neues Leben auf: Sie gründete eine Familie, heiratete einen Einheimischen und bekam zwei Töchter. Nach rund zehn Jahren kehrte sie mit ihrer Familie nach Caserta zurück, wo sie zuletzt in der Altstadt eine Pension führte.

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Der Himmel über dem karibischen Paradies war voller schwarzer Rauchwolken. - X/@mamboitaliano__

Für einen Urlaub reiste sie noch einmal nach Bayahíbe zurück – an den Ort, der einen wichtigen Abschnitt ihres Lebens geprägt hatte. Sie wollte Freunde wiedersehen, Erinnerungen auffrischen und vertraute Orte besuchen.

Schwere Rauchgasvergiftung

Nach Angaben der dominikanischen Behörden konnte Francesca Valentino während der Evakuierung zunächst entkommen und gemeinsam mit anderen Touristen den Strand erreichen. Doch dann zog eine dichte Rauchwolke aus dem brennenden Bereich herüber und erfasste sie.

Nach dem Einatmen von Kohlenmonoxid verlor sie das Bewusstsein. Sie wurde mit einem Privatfahrzeug ins Spital gebracht – doch jede Hilfe kam zu spät. Eine erste medizinische Untersuchung führt ihren Tod auf eine schwere Rauchgasvergiftung zurück.

Feuer breitete sich rasch aus

Wegen der Baumaterialien und der Winde habe sich das Feuer rasch ausgebreitet, erklärte der Leiter der Katastrophenschutzbehörde, Juan Manuel Méndez. Die Brandursache sei zunächst unklar. Mindestens zehn Personen mussten laut der Zeitung «Listín Diario» medizinisch versorgt werden.

Die Feuerwehr bekämpfte die Flammen stundenlang. In Videos war zu sehen, wie Flammen einen Teil der Hoteleinrichtungen sowie Strohschirme am Strand vernichteten und riesige schwarze Rauchwolken aufstiegen.

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