Bundesrätin lobt Locarnos filmische Retrospektive zur McCarthy-Ära

    Keystone-SDA
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    Locarno,

    Kulturministerin Elisabeth Baume-Schneider hat an der Eröffnung des 79. Locarno Film Festivals dessen diesjährige Retrospektive zur schwarzen Liste der McCarthy-Ära gelobt. Locarno habe schon immer «freien Stimmen» eine Plattform gegeben.

    Kulturministerin Elisabeth Baume-Schneider würdigt das Locarno Film Festival als Plattform für «unabhängige Stimmen».
    Kulturministerin Elisabeth Baume-Schneider würdigt das Locarno Film Festival als Plattform für «unabhängige Stimmen». - Keystone/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

    Der Film habe immer Grenzen ausgelotet, sagte die Bundesrätin an der offiziellen Eröffnung des Locarno Film Festivals am Mittwochabend. Und zwar: «Ästhetische, politische und gesellschaftliche Grenzen.»

    Die diesjährige Retrospektive namens «Red & Black – Die Hollywood-Linke und die schwarze Liste» über die berühmte amerikanische schwarze Liste der McCarthy-Ära sei heute leider von besonders grosser Aktualität, fuhr Baume-Schneider fort.

    Diese Retrospektive passe perfekt zum Locarno Film Festival – einem Festival, das sich nie für den bequemen Weg entschieden habe oder einfach einer simplen Marktlogik gefolgt sei. Das Locarno Film Festival habe stets mutig den" unabhängigen, freien Stimmen" eine Plattform geboten.

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    Kommentare

    User #3665 (nicht angemeldet)

    Ob dieser Auftritt (..) von der mehrheitlichen lokalen Bevölkerung goutiert wurde - ich wage das dezidiert zu bezweifeln

    User #3960 (nicht angemeldet)

    Ja die Baume - kümmert sich immer ums Festen und Feiern. Ihren Job die Krankenkassen Aufschläge zu verhindern und die Kosten in den Griff zu bekommen, verweigert sie - so ganz alla SP!!!

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