Bundesrätin lobt Locarnos filmische Retrospektive zur McCarthy-Ära
Kulturministerin Elisabeth Baume-Schneider hat an der Eröffnung des 79. Locarno Film Festivals dessen diesjährige Retrospektive zur schwarzen Liste der McCarthy-Ära gelobt. Locarno habe schon immer «freien Stimmen» eine Plattform gegeben.

Der Film habe immer Grenzen ausgelotet, sagte die Bundesrätin an der offiziellen Eröffnung des Locarno Film Festivals am Mittwochabend. Und zwar: «Ästhetische, politische und gesellschaftliche Grenzen.»
Die diesjährige Retrospektive namens «Red & Black – Die Hollywood-Linke und die schwarze Liste» über die berühmte amerikanische schwarze Liste der McCarthy-Ära sei heute leider von besonders grosser Aktualität, fuhr Baume-Schneider fort.
Diese Retrospektive passe perfekt zum Locarno Film Festival – einem Festival, das sich nie für den bequemen Weg entschieden habe oder einfach einer simplen Marktlogik gefolgt sei. Das Locarno Film Festival habe stets mutig den" unabhängigen, freien Stimmen" eine Plattform geboten.










