Iran feuert Raketen auf Peschmerga-Stützpunkte
Iranische Raketen sollen Stützpunkte der Peschmerga im Nordirak getroffen haben. Dabei wurden sechs Kämpfer getötet und etwa 30 verletzt.

Der Angriff traf zwei Peschmerga-Stellungen im Gebiet Soran nahe der iranischen Grenze. Ziel waren das Hauptquartier der 7. Infanteriedivision sowie eine Einheit der 5. Division, berichtet «Kurdistan24».
Das Peschmerga-Ministerium bestätigte laut «Rudaw», dass bei dem Angriff sechs Kämpfer getötet und 30 weitere verletzt wurden. Die Verletzten werden demnach in Krankenhäusern der Region medizinisch versorgt.
Laut «ntv» wurden insgesamt sechs Raketen auf Peschmerga-Stützpunkte im Gebiet Soran abgefeuert. Die Behörden bezeichnen die Attacke als «hostile act» und machen Teheran direkt dafür verantwortlich, berichtet «Kurdistan24».
Raketen schlagen in Grenzregion ein
Ein Sicherheitsbeamter der Region Soran bestätigt gegenüber «n‑tv», dass die Raketen in der Grenzregion einschlugen. Die Peschmerga sind laut «n-tv» die Streitkräfte der autonomen Kurdenregion im Nordirak und dort für die Sicherheit zuständig.

Beobachter weisen darauf hin, dass Iran wiederholt Raketen und Drohnen gegen Ziele im Irak und in Syrien eingesetzt hat. Die iranischen Revolutionsgarden gelten dabei als zentrale Akteure solcher militärischen Operationen, berichtet «DW».
Die kurdische Autonomiebehörde und internationale Beobachter sprechen laut «n-tv» von einer weiteren Eskalation der Spannungen im Nordirak. Vertreter der Region betonen, dass die Angriffe auf militärische Einrichtungen die Sicherheit der gesamten Region gefährden.












