Nahost-Konflikt

    Geiseln als Schutzschilde? - Netanjahu droht Hamas

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Israel,

    Benjamin Netanjahu hat der Hamas gedroht, falls sie den israelischen Geiseln etwas antun sollten.

    Benjamin Netanjahu
    Israels Premier, Benjamin Netanjahu, bezeichnete die Anerkennung eines palästinensischen Staates als «enorme Belohnung» für Terror nach dem Massaker in Israel am 7. Oktober 2023. - dpa

    Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu warnt die islamistische Palästinenserorganisation Hamas eindringlich davor, den aus seinem Land verschleppten Geiseln etwas anzutun. Sollten die Entführer den Geiseln Schaden zufügen, werde Israel sie bis an ihr Lebensende jagen, drohte Netanjahu. «Und dieses Ende wird viel früher kommen, als sie denken.»

    Laut Medienberichten soll die Hamas mehrere Geiseln, die zuvor in Tunneln festgehalten worden seien, in Zelte und Häuser gebracht haben, um die israelische Armee an Einsätzen in bestimmten Gebieten zu hindern. Die Geiseln seien an Orten untergebracht, die für sie gefährlich sein könnten, sagte Netanjahu. Das habe auch US-Präsident Donald Trump schockiert, sagte er weiter. Trump hatte zuvor die Hamas gewarnt, dass sie teuer dafür bezahlen müsse, sollten sie Geiseln als menschliche Schutzschilde benutzen.

    Die Familien der Geiseln sind angesichts der israelischen Bodenoffensive in der Stadt Gaza verzweifelt. Sie fürchten um das Leben der Verschleppten – und dass sie als menschliche Schutzschilde missbraucht werden.

    Die Angehörigen der Entführten kündigten deshalb an, dauerhaft vor Netanjahus Residenz in Jerusalem bleiben und dort in Zelten übernachten zu wollen. Jeden Tag solle es dort Protest geben.

    Die Familien der Entführten werfen dem israelischen Regierungschef vor, ihre Angehörigen «aus politischen Erwägungen zu opfern». Am Abend versammelten sich israelischen Medien zufolge bereits Tausende Demonstranten vor Netanjahus Residenz. Mehrere Hundert Menschen protestierten demnach auch vor seinem Büro.

    Im Gazastreifen werden noch 48 Geiseln festgehalten, israelischen Informationen zufolge sollen 20 von ihnen noch am Leben sein – darunter auch deutsche Staatsbürger.

    Kommentare

    User #9841 (nicht angemeldet)

    Die Geiseln dienen nur noch als Vorwand für Bibis Expansionsgelüste im Nahen Osten. LOL.

    User #5128 (nicht angemeldet)

    Gute Frage: Wer hat eigentlich der Hamas die Waffen gezahlt. Wer hat all die Tunnels bezahlt? Wohin gingen all die Hilfsgelder.... Fragen über Fragen...

    Weiterlesen

    Israel-Gaza-Krieg
    Für viele unbezahlbar
    Papst Franziskus
    33 Interaktionen
    Weihnachtsrede
    Sinwar Israel-Gaza-Krieg
    86 Interaktionen
    Schutzschilde

    MEHR IN NEWS

    Kapo Tessin
    Lugano
    Auktion
    New York
    Sihlquai
    59 Interaktionen
    Tempo-Zoff

    MEHR NAHOST-KONFLIKT

    Tourist
    16 Interaktionen
    Flug-Störungen
    Hotel Central Interlaken
    4 Interaktionen
    Nahost-Konflikt
    Brics
    19 Interaktionen
    Nahost-Konflikt
    sdf
    9 Interaktionen
    Neu-Delhi

    MEHR AUS ISRAEL

    Iran-Krieg
    9 Interaktionen
    Tel Aviv
    12 Interaktionen
    Tel Aviv/Gaza
    Israel Ministerpräsident Benjamin Netanjahu
    21 Interaktionen
    Tel Aviv