Gaza-«Friedensrat»: Einladungen an mehrere Staatschefs

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Mehrere Staats- und Regierungschefs sind nach eigenen Angaben von US-Präsident Donald Trump eingeladen worden, am Friedensrat für Gaza mitzuwirken.

Friedensrat
Gemäss Angaben von US-Präsident Trump wurden mehrere Staats- und Regierungschefs eingeladen, am Friedensrat für Gaza mitzuwirken. (Symbolbild) - keystone

Einladungen für den Friedensrat erhielten demnach etwa der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan, Ägyptens Staatschef Abdel Fattah al-Sisi und Argentiniens Präsident Javier Milei.

Der «Friedensrat» ist Teil der zweiten Phase von Trumps Friedensplan für Gaza, die ein dauerhaftes Kriegsende und die Entwaffnung der Terrororganisation Hamas vorsieht, was diese ablehnt. Das internationale Gremium soll die neue Übergangsregierung des im Krieg zwischen der Hamas und Israel weitgehend zerstörten Küstenstreifens beaufsichtigen. Trump selbst hat den Vorsitz.

Reaktionen auf Einladungen

Die Einladungen für Erdogan und al-Sisi gaben das Kommunikationsbüro der türkischen Präsidentschaft und Ägyptens Aussenminister Badr Abdel-Atti bekannt. Es gab keine weiteren offiziellen Kommentare dazu, ob Erdogan bereits geantwortet hat; Ägypten prüfe die Angelegenheit derzeit in all ihren Aspekten, hiess es vom Staatsinformationsdienst.

Argentiniens Präsident Javier Milei erklärte auf X, es sei «eine Ehre, an einer so grossen Verantwortung mitwirken zu dürfen». Der kanadische Ministerpräsident Mark Carney habe ebenfalls eine Einladung erhalten und wolle diese annehmen, berichtete der Sender CBC unter Berufung auf einen hochrangigen Beamten. Laut BBC erwägt auch der britische Premierminister Keir Starmer einen Beitritt.

Friedensrat und Exekutivkomitee

Zuletzt hatte Trump bereits die Besetzung eines Exekutivkomitees verkündet, das die Ziele des Friedensrats umsetzen und Wiederaufbau und Verwaltung im Gazastreifen steuern soll. Dem Gremium gehören nach Angaben des Weissen Hauses unter anderem der frühere britische Premier Tony Blair, US-Aussenminister Marco Rubio, Trumps Schwiegersohn Jared Kushner und der US-Sondergesandte Steve Witkoff an.

Kommentare

User #2036 (nicht angemeldet)

Also ist die Hamas nun entwaffnet und hat sich aus Gaza zurückgezogen?

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