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    G20-Staaten: Corona-Pandemie offenbart Schwächen weltweiter Gesundheitssysteme

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    Saudi-Arabien,

    Die Coronavirus-Pandemie hat nach Auffassung der G20-Staaten «systemische Schwächen» in den weltweiten Gesundheitssystemen offenbart.

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    Videokonferenz der G20. - G20MEDIA/AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Gesundheitsminister fordern bessere Effektivität und Vernetzung.

    Die Pandemie habe zudem Schwachstellen in der Fähigkeit der Weltgemeinschaft gezeigt, die Bedrohung durch eine Pandemie zu verhindern beziehungsweise auf diese zu reagieren, erklärten die Gesundheitsminister der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer am Montag in einer gemeinsamen Erklärung.

    Die Minister hatten am Sonntag in einer Videokonferenz unter Leitung Saudi-Arabiens, das derzeit den G20-Vorsitz inne hat, über die Lage beraten. Wie sie am Montag mitteilten, betonten die Minister in ihren Gesprächen auch die Notwendigkeit einer verbesserten Effektivität der weltweiten Gesundheitssysteme. Dies beinhalte etwa den Austausch von Wissen. Zudem müssten die Lücken bei der Reaktionsfähigkeit sowie der Vorbereitung geschlossen werden.

    Die umstrittene Entscheidung der USA, die Beiträge an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) auszusetzen, wurde in der Erklärung nicht erwähnt. US-Präsident Donald Trump hatte der WHO vorgeworfen, zu zögerlich auf die Pandemie reagiert zu haben. Im vergangenen Jahr hatten die USA 400 Millionen Dollar an die WHO gezahlt.

    Weltweit starben nach einer AFP-Zählung vom Sonntag auf Basis offizieller Zahlen mehr als 164.000 Menschen an den Folgen einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus. In 193 Ländern und Gebieten wurden knapp 2,4 Millionen Infektionsfälle registriert. Das Virus war im Dezember erstmals in China aufgetreten.

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