Feuerleger auf Fraser Island (AUS) zu Geldbussen verurteilt

    Keystone-SDA
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    Philippinen,

    Weil sie im Oktober auf der australischen Insel Fraser Island ein verheerendes Feuer legten, wurden die beiden Männer zu einer Geldstrafe verurteilt.

    Buschfeuer
    Buschfeuerschäden sind ausserhalb des Cathedrals Campingplatzes auf Fraser Island am 21. November 2020 zu sehen. - sda - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Im Oktober lösten zwei Australier auf Fraser Island den verheerenden Waldbrand aus.
    • Beide bedauern die Entfachung zutiefst.
    • Ein Gericht hat nun die Männer zu Geldstrafen verurteilt.

    In Australien sind zwei Männer zu Geldstrafen verurteilt worden. Denn sie haben durch ein illegales Lagerfeuer den verheerenden Waldbrand auf der berühmten Touristeninsel Fraser Island ausgelöst.

    Die Männer hätten sich vor dem zuständigen Gericht schuldig bekannt und die Entfachung des Feuers am 14. Oktober vergangenen Jahres in einem Brief zutiefst bedauert. Dies berichtete der Sender ABC am Donnerstag.

    Männer bedeckten Feuer mit Sand

    «Ich habe das Feuer mit Sand bedeckt. Ich habe wirklich geglaubt, dass es aus war, als wir am nächsten Morgen gegangen sind.» Das schrieb einer der Männer, der mit drei Freunden auf der Insel gecampt hatte.

    «Ich wünschte, ich könnte meine Entscheidung, das Feuer anzuzünden, rückgängig machen. Es war ein grosser Fehler meinerseits, mit dem ich leben muss.»

    Fraser Island
    Auf diesem Foto, das am 2. Dezember 2020 von den Queensland Fire and Emergency Services zur Verfügung gestellt wurde, weht Rauch über die Hügel und in Richtung des Ozeans auf Fraser Island, Australien. - keystone

    Der Australier wurde zu einer Geldbusse von rund 1300 Australischen Dollar (rund 895 Schweizer Franken) verurteilt. Einer seiner Freunde muss rund 660 Australische Dollar (rund 455 Franken) bezahlen.

    Das Gericht erklärte, es gebe keine Beweise dafür, dass der Brand mutwillig ausgelöst worden sei. Es habe sich nicht um Brandstiftung gehandelt.

    Brand zerstörte 87'000 Hektar Wald

    Der Buschbrand war Mitte Oktober ausgebrochen und hatte bis zum Dezember gewütet. Die Hälfte der Insel, die seit 1992 zum Weltnaturerbe der Unesco gehört, ist den Flammen zum Opfer gefallen: 87'000 Hektar wurden zerstört. Zeitweise war auch eine Ortschaft bedroht.

    Mit einer Länge von 122 Kilometern ist Fraser Island die grösste Sandinsel der Erde. Es gibt dort Buschland, Mangrovensümpfe und Süsswasserseen, ausserdem wächst auf dem Sand auch ein tropischer Regenwald.

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