Eurovision Song Contest weitet sich auf Asien aus
Der Eurovision Song Contest in Asien kommt: Die Premiere steigt 2026 in Bangkok, mehrere Länder haben ihre Teilnahme bereits bestätigt.

Der Asien Eurovision Song Contest wird 2026 erstmals ausgetragen und markiert eine Expansion des bekannten Musikformats. Wie die «Associated Press» berichtet, ist die Premiere für November angesetzt und wurde offiziell bestätigt.
Austragungsort der ersten Ausgabe ist die thailändische Hauptstadt Bangkok mit einem grossen Livefinale vor Ort. Laut der «European Broadcasting Union» wurde Bangkok als Gastgeberstadt nach längerer Planung ausgewählt.
Mindestens zehn Länder aus der Region haben ihre Teilnahme an der ersten Ausgabe bereits zugesagt. Wie die «Associated Press» berichtet, zählen unter anderem Südkorea, Thailand und die Philippinen zu den Teilnehmern.
Finale im November geplant
Das grosse Finale des Wettbewerbs soll am 14. November 2026 in Bangkok stattfinden. Wie der «Guardian» berichtet, wird die Show nach dem bekannten Eurovision-Prinzip organisiert.
Dabei kombinieren die Veranstalter nationale Vorentscheide mit internationalen Liveshows und Publikumsabstimmungen im Finale. Laut der «EBU» orientiert sich das Format stark am europäischen Original mit Jury- und Zuschauerbewertungen.
Die Organisation erfolgt durch die European Broadcasting Union gemeinsam mit regionalen Medienpartnern aus Asien. Wie die «EBU» mitteilt, sollen lokale Sender eine zentrale Rolle bei der Umsetzung spielen.
Asien Eurovision Song Contest: Projekt mit langer Vorgeschichte
Die Idee einer asiatischen Ausgabe des Wettbewerbs existiert bereits seit mehreren Jahren und wurde mehrfach verschoben. Wie «ESCXTRA» berichtet, gab es seit 2008 verschiedene Anläufe, die jedoch nicht realisiert wurden.
Erst jetzt sei das Projekt konkret umgesetzt worden und habe einen festen Termin erhalten. Laut der «Associated Press» rechnen die Veranstalter mit einem grossen Publikum in der gesamten Region.

Weitere Teilnehmerländer könnten bis zum Wettbewerb noch offiziell bestätigt werden und das Teilnehmerfeld erweitern. Wie «The Guardian» berichtet, laufen entsprechende Gespräche mit mehreren Rundfunkanstalten.















