Dutzende Verletzte durch Rekord-Regenfälle in Japan
Japan hat weiter mit den Folgen sintflutartiger Regenfälle zu kämpfen.

In der schwer betroffenen Millionen-Stadt Nagoya in der Zentralpräfektur Aichi wurden infolge rekordstarker Niederschläge ganze Strassenzüge überschwemmt. 41 Menschen erlitten Verletzungen, meldete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo.
Das Wasser drang in Wohnhäuser, Restaurants und eine Schule ein, wie der Fernsehsender NHK berichtete. Hunderte Menschen konnten nicht nach Hause und mussten die Nacht in Notunterkünften verbringen. Auf den Strassen der Stadt standen Hunderte beschädigte Autos.
Auch Athleten und andere Teilnehmer der bevorstehenden Asienspiele, die ab 19. September hauptsächlich in der Präfektur Aichi stattfinden, mussten örtlichen Berichten zufolge vorübergehend Schutz suchen. Die Behörden kündigten derweil Nothilfen für das gesamte Stadtgebiet an.
Auch ein Sprecher der Zentralregierung in Tokio erklärte, man werde die Unterstützung für Menschen verstärken, die durch die jüngsten heftigen Regenfälle strandeten.
Heftige Niederschläge sorgen seit Wochen immer wieder für Schlagzeilen in dem Inselreich. In der nordöstlichen Präfektur Fukushima starb eine Frau, als ihr Auto in einer Unterführung überflutet wurde. In der Präfektur Fukui waren vor wenigen Tagen vorübergehend 400.000 Menschen aufgerufen, sich wegen Erdrutschgefahr in Sicherheit zu bringen.
Auch der Grossraum von Tokio war von Ausläufern eines Taifuns und einer Unwetterfront betroffen. Die nationale Wetterbehörde warnte auch für Donnerstag vor weiter andauernden starken Regenfällen und der Gefahr durch Erdrutsche in weiten Teilen des Landes.










