Unwetter überziehen Japan - Tausende sollen sich in Sicherheit bringen
Heftige Regenfälle halten die Menschen in Teilen Japans in Atem.

Die Behörden forderten alle 4665 Bewohner der Gemeinde Hirono in der nordöstlichen Präfektur Fukushima auf, sich in Sicherheit zu bringen. Auch der Grossraum der Hauptstadt Tokio war von Ausläufern eines Taifuns und einer Unwetterfront betroffen. Wegen Erdrutschgefahr gab die nationale Wetterbehörde für Teile von Tokios Nachbarpräfekturen Chiba und Saitama sowie für Gebiete im Zentrum Fukushimas die zweithöchste Warnstufe aus.
Auch rund 2000 Bewohner der Insel Niijima südlich von Tokio wurden gewarnt. Die Behörde sagte für weite Gebiete entlang der Pazifikküste Japans zudem weitere starke Regenfälle voraus. Die Regierung bildete einen Krisenstab.
Heftige Niederschläge sorgen seit Wochen immer wieder für Schlagzeilen in Japan. Erst vor wenigen Tagen hatten die Behörden vorübergehend 400’000 Menschen in der Präfektur Fukui in Zentraljapan aufgerufen, sich wegen Erdrutschgefahr in Sicherheit zu bringen. Häuser und Strassen standen unter Wasser. Später wurden die Sicherheitsanweisungen wieder aufgehoben.














