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    China weist Spionage-Vorwürfe im britischen Parlament zurück

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    Grossbritannien wirft China Spionage vor und hat zwei Männer festgenommen. Peking streitet indes die Anschuldigung vehement ab.

    China
    Die Sprecherin des chinesischen Aussenministeriums Mao Ning. (Archivbild) - Andy Wong/AP/dpa

    In Grossbritannien sind mutmassliche chinesische Spione aufgeflogen. Der britische Premier Rishi Sunak und Chinas Ministerpräsident Li Qiang haben ihre Ansichten dazu ausgetauscht.

    China hat britische Vorwürfe zu einem möglichen Spionagefall im Parlament des Vereinigten Königreichs zurückgewiesen. Der Vorwurf, China betreibe Spionageaktivitäten gegen Grossbritannien sei ohne Grundlage und China weise das zurück, sagte die Sprecherin des Aussenministeriums, Mao Ning, in Peking.

    «Wir fordern Grossbritannien auf, damit aufzuhören, falsche Informationen, politische Manipulation und böswillige Verleumdungen gegen China zu verbreiten», erklärte sie weiter.

    Brite wegen Spionage-Verdacht für China festgenommen

    Die britische Polizei hatte zuvor einen mutmasslichen chinesischen Spion festgenommen, der für den wissenschaftlichen Dienst des britischen Parlaments gearbeitet und Zugang zu einflussreichen Politikern hatte. Wie die «Sunday Times» berichtete, wurde auch ein weiterer Mann im Zusammenhang mit dem Fall festgenommen.

    Scotland Yard bestätigte beide Festnahmen. Der Zeitung zufolge handelte es sich bei dem wissenschaftlichen Mitarbeiter um einen Briten, der in China gelebt und gearbeitet hatte. Er soll jahrelang Einfluss auf die britische China-Politik genommen haben.

    Grossbritannien und China sprachen bei G20-Gipfel

    Der britische Premier Rishi Sunak und Chinas Ministerpräsident Li Qiang hatten am vergangenen Wochenende im indischen Neu Delhi ein Treffen am Rande des G20-Gipfels. Laut dem Regierungssitz Downing Street äusserte Sunak «seine erheblichen Sorgen über chinesische Einmischung in die parlamentarische Demokratie des Vereinigten Königreichs».

    Peking bestätigte das Treffen. Die beiden hätten dort ihre Ansichten ausgetauscht. «Wir hoffen, dass Grossbritannien den politischen Rummel beendet, den Geist des gegenseitigen Respekts und der Gleichbehandlung aufrechterhält und die Entwicklung der Beziehungen zwischen China und Grossbritannien in konstruktiver Weise voranbringt», sagte Mao Ning.

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