Der Mord an zwei Schwulenrechtsaktivisten fordert für sechs Islamisten in Bangladesch die Todesstrafe. Die grausame Tat ereignete sich im April 2016.
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Menschen stehen für die Rechte Homosexueller ein. (Symbolbild) - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • In Bangladesch wurden sechs Islamisten zum Tod verurteilt.
  • Die Männer hatten 2016 zwei Schwulenrechtsaktivisten zu Tode gehackt.
  • Zwei der Verurteilten befinden sich noch auf der Flucht.

Ein Gericht in Bangladesch hat sechs Islamisten für den Mord an zwei Schwulenrechtsaktivisten zum Tod verurteilt.

Die Männer sind Anhänger der in dem mehrheitlich muslimischen Land verbotenen islamistischen Gruppe Ansar al-Islam. Sie hätten die Aktivisten im April 2016 in ihrer Wohnung zu Tode gehackt, sagte der Anklagevertreter Golam Sarwar Khan Zakir. Zwei der verurteilten Islamisten – darunter ein Ex-Armeeoffizier – seien noch auf der Flucht.

Weitere Angeklagte seien mangels Beweisen freigesprochen worden. Der Verteidigungsanwalt sagte, dass sie das Urteil an einem höheren Gericht anfechten wollten.

Die Gruppe Ansar al-Islam hatte bereits Angriffe auf andere Menschen verübt, die sie für anti-islamisch halten. Die Gruppe sagt, sie sei mit Al-Kaida verbunden, die den Mord an den beiden Schwulenrechtsaktivisten für sich beansprucht hatte.

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