Australien ändert nach einer Reihe von Angriffen Umgang mit Dingos

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    Nach einer Reihe von Dingo-Angriffen auf der bekannten australischen Urlauberinsel Fraser Island wollen die Behörden ihren Umgang mit den Wildhunden reformieren.

    Dingos sind Wildhunde und keine Haustiere
    Dingos sind Wildhunde und keine Haustiere - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Vater hatte zuvor Kleinkind gerade noch aus den Fängen eines Wildhunds gerettet.

    Die Regierung setze weiterhin auf eine nachhaltige Entwicklung der Dingo-Population, werde künftig aber auch stärker auf die Sicherheit der Menschen achten, sagte die Umweltministerin des Bundesstaats Queensland, Leeanna Enoch, am Sonntag.

    Unter anderem werde die Zahl der Aufseher auf der Insel erhöht, kündigte Enoch an. Zudem sollen Besucher künftig noch nachdrücklicher als bisher auf die Gefährlichkeit der Wildhunde hingewiesen werden.

    Erst in der vergangenen Woche hatte ein Mann seinen kleinen Sohn aus den Fängen eines Dingos retten können. Er konnte gerade noch eingreifen, als das Tier den 14 Monate alten Jungen vom Campingwagen wegschleifte. Das Kind erlitt einen Schädelbruch sowie zahlreiche Bisswunden am Nacken und Kopf.

    Es war bereits die dritte Dingo-Attacke auf Fraser Island in diesem Jahr. Im Januar war auf der grössten Sandinsel der Welt, einer Unesco-Naturerbestätte, ein Sechsjähriger von einem Dingo angegriffen worden. Im März wurden dann eine Französin und ihr Sohn von Dingos angefallen. Die Behörden warnten schon davor immer wieder, dass Dingos Wildtiere sind, und riefen zu besonderer Vorsicht auf.

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