Laut Aktivisten sind im Nordwesten Syriens bei Angriffen mindestens acht Zivilisten getötet worden. Unter den Opfern seien auch zwei Kinder.
Syrien
Motorräder fahren an Gebäuden vorbei, die im Zuge der Kämpfe in der Provinz Idlib zerstört wurden. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei Angriffen in Syrien seien laut Aktivisten mindestens acht Menschen getötet worden.
  • Regierungstruppen hätten zwei Orte der Region um Idlib mit Raketen beschossen.

Bei Angriffen auf Rebellengebiete im Nordwesten Syriens sind nach Angaben von Aktivisten mindestens acht Zivilisten getötet worden. Truppen der Regierung hätten zwei Orte im Norden und Süden der Region um die Rebellenhochburg Idlib mit Raketen beschossen. Das teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Donnerstag mit.

Unter den Opfern seien auch zwei Kinder. Die Rettungsorganisation Weisshelme meldete über Twitter neun Todesopfer.

Nach mehr als zehn Jahren Bürgerkrieg ist die Region um Idlib das letzte grosse Rebellengebiet des Landes. Dominiert wird es von der militant-islamistischen Miliz Haiat Tahrir al-Scham (HTS).

Russland und die Türkei sind Schutzmächte der syrischen Regierung und Opposition. Im März 2020 hatten sie sich auf eine Waffenruhe für das Gebiet geeinigt. Seitdem ist die Gewalt zurückgegangen. Trotzdem kommt es immer wieder zu Angriffen.

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