Air India

    Air India Maschine bricht bei Landung auseinander

    Felix Müller
    Felix Müller, Keystone-SDA, AFP

    Indien,

    Eine Air India Maschine mit 184 Passagieren an Bord ist offenbar bei der Landung in Kozhikode, Kerala auseinandergebrochen. Mindestens 17 Menschen sind tot.

    TT
    Der Unfall ereignete sich um 19.40 Uhr Ortszeit. - ss twitter

    Das Wichtigste in Kürze

    • Eine Air India-Boeing 737 ist auf der Landebahn des Flughafens in Kozhikode zerbrochen.
    • An Bord waren 184 Passagiere.
    • Mindestens 17 Menschen sind ums Leben gekommen.

    Eine Maschine der Air India legte eine Bruchlandung auf dem Flughafen Kozhikode in Kerala hin. Medienberichten zufolge ist die aus Dubai kommende Maschine von der Landebahn gerutscht und zerbrochen.

    Zahlreiche Tote und Verletzte

    Mindestens 17 Menschen sind tot, 15 weitere Passagiere wurden lebensgefährlich verletzt, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Mindestens 89 Fluggäste seien in Krankenhäuser gebracht worden, berichtete der Fernsehsender NDTV. Das Flugzeug sei um 19.41 Uhr Ortszeit gelandet, hiess es von der Zivilluftfahrtbehörde.

    Lokale Medien schreiben, dass der starke Monsunregen die Sicht des Piloten eingeschränkt hätte. Nach der Landung sei die Maschine vom Rollfeld abgekommen und etwa 10 Meter in die Tiefe gestürzt.

    Problem mit dem Fahrwerk

    Auf Fernsehaufnahmen war zu sehen, dass ein Teil des Rumpfes auseinandergebrochen war. In Brand geriet die Maschine aber offenbar nicht. An Bord des Flugzeugs befanden sich nach Angaben der Airline 184 Passagiere, darunter zehn Kleinkinder, zwei Piloten und fünf Flugbegleiter.

    Flugzeug indien air india
    Rettungskräfte arbeiten am Flughafen Calicut am Wrack der Air-India-Express-Maschine IX 1344 aus Dubai, die bei der Landung in dem südindischen Bundesstaat über die Landebahn hinaus geschlittert. Ein Flugzeugunglück bei starkem Regen auf nasser Piste in Indien hat mindestens 17 Menschen das Leben gekostet. - dpa

    Der Fernsehsender News18 berichtete, Ursache des Unglücks sei ein Problem mit dem Fahrwerk gewesen. «Die Rettungseinsätze laufen, aber sie werden durch den Regen erschwert», sagte ein Mitarbeiter des Rettungsdienstes der Nachrichtenagentur AFP.

    Der Flieger war Teil eines Rückholprogramms von indischen Bürgen, die wegen des Coronavirus im Ausland gestrandet waren. Laut Flugtracking-Internetseite FlightRadar24 flog die Maschine vor der Landung zunächst mehrere Kreise über dem Flughafen. Indiens Premier Narendra Modi twitterte: «Meine Gedanken sind mit denen, die ihre Liebsten verloren haben. Mögen die Verletzten so schnell wie möglich genesen.»

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