Ägypten hält Gaza Grenzübergang einen Monat lang geöffnet

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    Während des Ramadans will Ägypten den Grenzübergang zum Gazastreifen geöffnet halten. Dieser steht seit mehr als einem Jahrzehnt unter Blockade.

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    Der ägyptische Grenzübergang zum Gazastreifen (Archiv). - AP Photo

    Das Wichtigste in Kürze

    • Israel und Ägypten halten den Gazastreifen seit mehr als zehn Jahren unter Blockade.
    • Der ägyptische Präsident hat nun für den Ramadan die Öffnung des Grenzübergangs angeordnet.

    Ägypten will den Grenzübergang zum Gazastreifen während des gesamten muslimischen Fastenmonats Ramadan geöffnet halten. Dies ist die längste Zeit seit Jahren, dass die Blockade des Palästinensergebiets am Mittelmeer gelockert wird. Er habe die Öffnung angeordnet, «um die Last unserer Brüder im Gazastreifen zu lindern», teilte der ägyptische Präsident Abdel Fattah al-Sisi am späten Donnerstag über soziale Medien mit.

    Israel und Ägypten halten den Gazastreifen seit mehr als einem Jahrzehnt aus Sicherheitsgründen unter Blockade. Die Lebensbedingungen in dem schmalen Küstenstreifen mit rund zwei Millionen Einwohnern sind sehr schlecht. In den vergangenen Jahren hat Ägypten den Grenzübergang Rafah von Zeit zu Zeit geöffnet, jeweils für einen oder mehrere Tage. Es durften jeweils nur Kranke oder Menschen mit einer besonderen Genehmigung passieren.

    Am Montag wurden bei massiven Protesten an der Grenze des Gazastreifens zu Israel 60 Palästinenser von israelischen Soldaten getötet. Die Proteste richteten sich gegen die Öffnung der US-Botschaft in Jerusalem sowie gegen die fortwährende Blockade. Die Palästinenser erinnern zudem seit Wochen an die Nakba (Katastrophe) – die Flucht und Vertreibung von rund 700'000 Palästinensern im Zuge der israelischen Staatsgründung vor 70 Jahren.

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